Pedelec und E-Bike Test
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Pedelec und E-Bike Test 2011/12: Remsdale · Boomerang

Super leichtes und sportlich top ausgestattetes Rad mit im Unterrohr integriertem nicht entnehmbarem Akku. Die Antriebstechnik ist leider nur einfach, zum Beispiel mit Bewegungssensor, was zusammen für ein Siegel in »Gut« reicht.
 

 
Die kleine Firma aus dem schwäbischen Schorndorf hat es sich als Ziel gesetzt, möglichst leichte und unsichtbare Pedelecs zu bauen. Mit der Erfahrung aus dem Downhillsegement sind die Bikes natürlich dementsprechend sportlich ausgelegt.
So macht das in mattem Weiß dezent gehaltene Boomerang von Remsdale vom ersten Moment an neugierig. Die Sram X4 Kettenschaltung schaltet präzise und die Avid Scheibenbremsen liefern sportliche Bremswerte. Weiß man, dass es sich um ein Elektrofahrrad handelt, sucht man als erstes die Batterie. Doch diese ist im Unterrohr versteckt. In der Manufaktur wird die 240 Wh große Batterie über den Steuerkopf hineingefädelt. So wird der Platz im Rohr bestens ausgenutzt. In der Tasche am Sitzrohr ist der Controller untergebracht. Ob dieser und alle da zusammenlaufenden Kabel immer vor Wind und Wetter geschützt sind, bleibt offen, während des Tests gab es jedenfalls keine Probleme. Durch die Verwendung eines einfachen Bewegungssensors reagiert der Motor spät auf das Tretverhalten. Der deutlich hörbare Antrieb sitzt in der Hinterradnabe und ist erst bei genauerem Hinsehen als solcher zu erkennen.
Die Unterstüzungsfaktoren liegen zwischen 1 in der Stadt und 1,6 am Berg. Am Berg spielen da sicher auch die Fahrradeigenschaften und das sehr leichte Gewicht von 16 kg eine Rolle. Damit ist es das leichteste Pedelec im Test und hebt sich deutlich von den anderen Testteilnehmern ab. Auch wenn die elektronischen Komponenten am Remsdale noch kleine Makel aufweisen, ergänzen diese ganz versteckt die Fahrradeigenschaften des Remsdale so gut, dass es mit einem »Gut« in der Gruppe der Wellness Pedelecs ausgezeichnet wurde.

Kategorie
>> Freizeit (PDF)

Besonderheiten
+ starke Unterstützung Berg
+ geringes Gewicht
– leicht verzögerte Unterstützung und Nachlauf
– kein Licht, keine Schutzbleche oder Gepäckträger
– Motor deutlich hörbar
– Akkuanzeige ungenau

Messwerte
Fahrleistung Tour:
Reichweite (in km): 38,1
Ø-Geschwindigkeit (in km/h): 24,4
Unterstützungsfaktor: 1,14

Fahrleistung Berg:
Reichweite (in km): 20,4
Ø-Geschwindigkeit (in km/h): 20,3
Unterstützungsfaktor: 1,58

Fahrleistung Stadt:
Reichweite (in km): 27,7
Ø-Geschwindigkeit (in km/h): 14,9
Unterstützungsfaktor: 0,96

Gewicht:
Fahrzeug (in kg): 16,3
Batterie (in kg): -

Fahrraddaten
Zul. Gesamtgewicht: 120 kg
Antrieb: 250 W Hinterradnabenmotor
Sensorart: Bewegungssensor
Batterie: 240 Wh (36V,6,7Ah) Li-Ionen Akku
Batterieladestandsanzeige: ungenau
Rahmen: 26"Aluminium
Grössen:Hh17" 19" 21" 23"
Gabel: RST F1 Platinum air Monoshox Federgabel
Schaltung: Sram X4 27-Gang Kettenschaltung, Rapidfire Schalthebel
Bremsen: V/H hydraulische Scheibenbremsen Avid Juicy 3.5
Laufräder: FELGEN V/H Ambrosio Keba ETRTO NABEN V ShimanoLX H HR Nabenmotor
Bereifung: Onza Natrix Urban, 40-559
Beleuchtung —
Extras: multifunktionale LCD Anzeige, 5 Unterstützungsstufen

Preis Fahrzeug: 2.899 Euro (Stand: April 2012)
Preis Ersatzbatterie: 520 Euro (Stand: April 2012)

>> Testergebnis Remsdale Boomerang (PDF)

>> www.remsdale.de

Alle 44 Testergebnisse finden Sie im Test Magazin Nr. 5.

>> Test Magazin Nr. 5

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Text: ExtraEnergy e.V.
Bild: Hannes Neupert

Online Publikation: Angela Budde

Datum: 29. Juni 2012

 
 

Termine:

7.-12. September 2021, IAA, München, Testparcours

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