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Symposium sicherer Radverkehr - Verkehrsverhalten

Beim Symposium Sicherer Radverkehr vom 19. bis 20. März 2012 war das Thema Verkehrsverhalten Schwerpunkt des Forums I. Verkehrsklima, Rücksicht und Regelakzeptanz standen im Fokus der Referenten.
 

 
Über „Verkehrsverhalten und Verkehrsklima in Deutschland“ refererierte Sabine Degener vom UDV(Unfallforschung der Versicherer). Die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung ist bei Pkw-Fahrern größer als bei Fahrradfragen, ergab eine Befragung, die 2010 durchgefeführt wurde und Pkw- Fahrer, Moped-/ Motorradfahrer, Fußgänger sowie Radfahrer einschloss.
67 Prozent der Befragten befürworten die Einführung einer Helmtragepflicht. 73 Prozent der Befragten geben jedoch an, nie einen Helm zu tragen.

Mehr Sicherheit durch Kommunikation? Das Projekt „Rücksicht-Kampagne“ stellte Burkhad Horn von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin vor.
Seit 1998 ist die Radverkehrsnutzung in Berlin um 50 Prozent angestiegen. Etwa im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der verunglückten und schwer verletzten Radfahrer zu (wenn auch nicht so stark wie die Fahrradnutzung), bei den anderen Verkehrsteilnehmern hingegen ab.
Im Rahmen des EU-Projektes SPICYCLES wurde ein Kommunikationskonzept erarbeitet, das den Begriff „Rücksicht“ neu erfinden soll. Die Ziele der Kampagne, die Anfang 2012 in den Modellstädten Berlin und Freiburg startet, sind:

  • Reduzierung von Konflikten und Unfällen, insbesondere solchen mit Beteiligung von Radfahrer(inne)n, durch Verhaltens- und Einstellungsänderungen
  • Förderung eines sicherheitsorientierten „Verkehrsbewusstseins“ bei allen aktiven Verkehrsteilnehmer(inne)n
  • Wahrung und Stärkung des positiven Images des Radfahrens
  • Positive öffentliche Wahrnehmung der Kampagne in den Modellstädten
  • Zielgruppenorientierte Information und Kommunikation über Konflikt- und Gefahrenschwerpunkte, auchzur Verbesserung der Regelakzeptanz
  • Erzielung einer positiven Grundstimmung zu Verkehrssicherheitsfragen bei den Verkehrsteilnehmer(inne)n
Parallel erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung. Nach Abschluss der Modellphase sollen die Kampagnenelemente unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse anderen interessierten Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit stellte Joachim Schalke vom Polizeipräsidium Köln in seinem Vortrag „Mehr Regelakzeptanz durch polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit?“ vor. Dazu gehört das Teilprojekt „Neue Techniken/Methoden“, bei dem das Polizeipräsidium Köln ein Pedelec angeschafft hat.

>> Tagungsband Symposium Sicherer Radverkehr (PDF)

>> Fotostrecke

>> Symposium sicherer Radverkehr - Helmpflicht Pro und Contra

Zusammenstellung aus: GDV e.V. - Tagungsband Symposium 2012 Sicherer Radverkehr

Foto: Jürgen Gebhardt
Fotostrecke: Hannes Neupert

Online Publikation: Angela Budde

Datum: 24. April 2012

 
 

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22. - 25. Februar 2018 Essen, Deutschland
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