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Nebenbei gesund leben - Das Pedelec als all-tägliches Trainingsgerät

Der technische Fortschritt hat in industrialisierten Gesellschaften zu einem Rückgang der Bewegung geführt. Die Folge sind muskuläre Verkümmerung und die (...)
 

 
(...) Zunahme von Zivilisationskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes. Diesen stehen zwar bahnbrechende Fortschritte in der Medizin gegenüber, doch die beste Medizin ist Vorsorge durch Bewegung. Nur kann niemand zu seinem Glück gezwungen werden – oder doch? Pedelecs bieten eine neue, sanfte Methode gesund zu bleiben, die einfach ist und Spaß macht und von der der ganze Körper profitiert.

Zivilisationskrankheiten verursachen erhebliche Kosten für das Gesundheitswesen. Prävention stellt sich der Aufgabe, bereits vor Auftreten der Erkrankungen und ihren zahlreichen Folgekomplikationen wirksam zu werden.

Formen des Ausdauertrainings erzielen besonders gute und nachhaltige Effekte. Dreimal in der Woche 30 bis 45 Minuten Bewegung zeigen Trainingsresultate, die mit Übungen zur Kräftigung der Bauch-, Rücken- und Gesäßmuskulatur komplettiert, das Idealprogramm für die Gesundheitsvorsorge darstellen. Insofern reicht ein verhältnismäßig geringer zeitlicher Aufwand aus, um lebenswichtige Entwicklungsreize an die Organsysteme zu stellen. Regelmäßigkeit ist Trumpf ! Dennoch fehlt oft gerade diese.

Seien es der innere Schweinehund, hohe Einstiegshürden wie schlechte Kondition, Aufwand oder der stressige Alltag, Ausflüchte gibt es viele, sich nicht zu bewegen. Deshalb braucht es Präventionsmaßnahmen, die leicht in den Alltag integrierbar sind, um eine hohe Bindung zu gewährleisten. Zudem müssen sie eine optimale Steuerung der Belastung entsprechend der individuellen Voraussetzungen ermöglichen. Pedelecs eröffnen hier eine neue Dimension.

Einfach im Alltag trainieren
Es gibt beim Pedelec weder Einstiegsbarrieren noch einen Mangel an Verfügbarkeit, denn Radfahren kann (fast) jeder, Pedelec fahren erst recht.

Elektrofahrräder haben alle Vorteile eines Rades und eröffnen zusätzlich überdurchschnittliche Möglichkeiten der Integration regelmäßiger Bewegung in den Alltag und der Animation zu (mehr) Bewegung. Sei es der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – Wege, die mit dem Rad zu weit oder zu beschwerlich erschienen, werden mit dem Pedelec überwindbar.

Mit Hilfe der Motorunterstützung können Berge erklommen werden, die sonst ein Hindernis darstellten. Der Motor unterstützt die eigene Antriebsleistung und schafft erleichterte und deshalb schonende Bedingungen, von denen insbesondere Wiedereinsteiger, Ältere und Übergewichtige profitieren.

Selbst Personen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit können gemeinsam fahren. Statt allein im Studio zu strampeln, bewegt man sich zusammen in der Natur. Der Erlebniswert beim Zurücklegen von Wegen, die Möglichkeiten der Pausen und Entspannung führen zu besseren Trainingseffekten und qualifizieren die Pedelecs zur Förderung der Gesundheit. Mit Pedelecs wird es einfacher und abwechslungsreicher, gesund zu bleiben oder zu werden.

Individuelle Belastungsregulation
Während bei der Mehrzahl anderer Maßnahmen der Herzkreislauf- und Stoffwechselprävention die Belastung nur in einem engen Bereich eingestellt und reguliert werden kann, gestatten Pedelecs die Dosierung im gesamten Spektrum von sehr geringer bis sehr hoher Leistungsfähigkeit. Für die adäquate Belastungs-Beanspruchungsregulation und Sicherung der Trainingseffekte gibt der Motor die entsprechende Leistung dazu.

Hinzu kommt beim Pedelec, dass alle wesentlichen Kenngrößen der Belastung wie Leistung oder Arbeit und Beanspruchung wie Herzfrequenz, Blutdruck, Energieverbrauch u.a. direkt am Rad und am Fahrer gemessen werden können.

Die guten messtechnischen Voraussetzungen und der Einsatz des Motors ermöglichen so, losgelöst von einer stationären Ergometrie, eine genaue Dosierung der Belastung. Wirkungen und Wirksamkeit können von jeder Fahrt erfasst werden, wie auf einem mobilen Ergometer.

Noch ist die automatische Dosierung der Belastung Zukunftsmusik, da diese bspw. einen Motor voraussetzen würde, der über die Herzfrequenz gesteuert ist. Dabei werden die Signale der Sensoren von Rad und Fahrer verarbeitet und dem Antrieb eine adäquate Motorleistung zugeführt.

Im Vergleich zum herkömmlichen Rad kann mit dem Pedelec bereits die mechanische Leistung des Fahrers gemessen werden. Dies ist für eine objektive Beurteilung wichtig, da die Fahrgeschwindigkeit nur zu einem Teil die Fahrerleistung, bzw. den Energieverbrauch des Fahrers repräsentiert. Die Kenngrößen der Belastung und Beanspruchung können für die zielgerichtete Steuerung und Regelung der Belastung genutzt werden.

Jeder Fahrer kann dann seinen Fitnessstand selbst prüfen und die Belastung in dynamischer Abhängigkeit der individuellen Voraussetzungen anpassen.

Für die Kostenträger der Prävention und Rehabilitation bieten Pedelecs die Möglichkeit, die Regelmäßigkeit, Wirkungen und Wirksamkeit der Maßnahmen im Längsschnitt zu diagnostizieren. Diese Nachweisführung ohne zusätzliche Tests würden eine neue Dimension in der Prävention und Rehabilitation bedeuten.

>> Graphik: Pedelecfahrer mit und ohne Motorunterstützung

Vorteile des Pedelecs gegenüber anderer Bewegung
➢  Verfügbarkeit
➢  Keine Einstiegsbarrieren — Mobilität gerade auch für Wiedereinsteiger, Ältere und Übergewichtige
➢   Integration in den Alltag — Mittel zum Zweck
➢  Größerer Fahrradius
➢  Einfache Bewegungstechnik des Pedallierens
➢  Keine hohe Kraftspitzen beim Anfahren aus dem Stand und Beschleunigen
➢  Überdurchschnittliche individuelle Steuerung der Belastung und damit der Anpassung der Organsysteme
➢  Gemeinsame Fahrten trotz unterschiedlicher individueller Voraussetzungen
➢  Einfache Dokumentation der Fahrten und Längsschnittanalyse
➢  Erlebniswert in der Natur
➢  Trend zu umweltfreundlicher Fortbewegung

Text: Harry F. Neumann, erarbeitet im Rahmen des GoPedec! Projekts der EU: Go Pedelec! Handbuch
Diagramm: Moritz Grünke

Online Publikation: Angela Budde

Datum: 26. November 2012

 
 

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