Pedelec und E-Bike Test
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Energieversorger EnBW stellt 500 E-Bikes und E-Scooter bereit

Die Energie Baden-Württemberg (EnBW), Deutschlands drittgrößter Energieversorger, hat nun die größte Flotte elektrischer Zweiräder. 500 E-Scooter und E-Bikes stellt das Unternehmen für eine Untersuchung bereit, die am 1. Juli in Stuttgart beginnt.
 

 
Für 12 Monate (1. Juli 2010 - 30. Juni 2011) werden 500 Freiwillige die von EnBW bereit gestellten Elektrofahrzeuge fahren und aufladen. Die Studie wird von Bosch und dem öffentlichen Energieversorger der Stadt Karlsruhe mitgetragen. 

Modellregion Stuttgart
Mit seinem E-Scooter und E-Bike Projekt will EnBW, das 21.000 Beschäftigte hat, Informationen über das tatsächliche Fahr- und Ladeverhalten der Bürger von Stuttgart sammeln. Die Daten sollen danach der Optimierung des geplanten Netzwerks von Ladestationen in Stuttgart dienen. Die Stationen sind Teil des E-Mobilitäts Programms der Bundesregierung, bei dem acht Modellregionen um die beste E- Infrastruktur wetteifern. Stuttgart möchte so eine "Modellstadt für E-Mobilität" werden.

Die Bundesregierung ernannte Stuttgart und Umgebung 2009 zu einer von acht Modellregionen, die Fördergelder für E-Mobilitätsprojekte erhalten. In 2010 und 2011 werden insgesamt 115 Millionen Euro bereitgestellt von denen Stuttgart 15 Millionen erhalten soll. Laut Walch werden EnBW und Partner ihr Forschungsprojekt jedoch selbst finanzieren. EnBW setzte im letzten Jahr 15 Milliarden Euro um.

Begeistertes Bürgerengagement
"Über 3.000 Bürger folgten dem Aufruf der EnBW, sich als ehrenamtliche Testfahrer zu bewerben. Der Auswahlprozess läuft und EnBW wird in Kürze die Namen der 500 E-Bike und E-Scooter Fahrer bekannt geben" sagt EnBW Projektleiter Lars Walch (Foto).

Alle Testfahrer nehmen unentgeltlich an der Studie teil. Dafür können sie ihre E-Fahrzeuge nutzen so oft und wie sie wollen und in der Stadt und zuhause umsonst aufladen können. Die E-Bikes und E-Roller, die EnBW "rollendes Labor" nennt, sind mit GPS Empfängern ausgestattet, die Daten der Nutzung (Strecken, Ladezeiten, Häufigkeit etc.) sammeln.

Die freiwilligen Testfahrer müssen regelmässige Berichte abliefern und sind dazu angehalten, auf dem eigens geschaffenen "e-mobility Portal" über ihre Erfahrungen zu berichten.

Testflotte mit 2 E-Scooter Modellen und 1 E-Bike
Der Energieversorger hat sich für zwei verschiedenen E-Roller Modelle entschieden (Oxygen Cargoscooter und InnoScooter) und ein E-Bike Modell von Elmoto. Der Oxygen Cargoscooter wird in Italien hergestellt, während sowohl der Innoscooter als auch als das Elmoto heimische Produkte sind, d.h. in Stuttgart gefertigt werden. 

Pedelecs fehlen in der Testflotte, doch kann man davon ausgehen, dass Ladestationen verschiedenen Modelle, also auch Pedelecs, Elektroautos und andere E-Scooter und E-Bikes unterstützen werden.

Was mit der Testflotte nach Ende des Testzeitraums am 30. Juni 2011 geschehen soll ist noch unklar. "Wir haben dies noch nicht entschieden, " sagt Walch.

Ladestationen weiterentwickeln
Aktuell betreibt EnBW 13 Ladestationen im Zentrum von Stuttgart. Geplant ist, das Netzwerk auf 700 Stationen zu erweitern, inklusive der 500 "Heimstationen" der Testfahrer. das bedeutet 187 neue, öffentliche Ladestationen werden an prominenten Plätzen wie Bahnhöfen oder Business Zentren aufgestellt. Die E-Tankstellen werden von Bosch gebaut und mit EnBW Technologie ergänzt.
>>Laden live - Video einer Stromtankstelle

"Ein optimal entwickeltes Netzwerk von Ladestationen ist die Voraussetzung für erfolgreiche E-Mobilität", sagt Walch. Er bzieht sich hierbei sowohl auf Platzierung der Stromtankstellen, als auch deren Möglichkeiten. So muss bspw. das Laden und die Zahlung einfach und selbsterklärend sein.

"Die Station muss clever genug sein, die Ladekosten gleich zur monatlichen Stromrechnung eines Kunden hinzuzufügen. Wenn z.B. ein Kunde der Strombetriebe Karlsruhe an einer EnBW in Stuttgart lädt, müssen die Kosten auf der Rechnung des Karlsruher Unternehmens auftauchen," sagt Walch.

Ladestationen brauchen Standards
Das vielleicht wichtigste Motiv der Studie ist jedoch die Standardisierung von Ladestationen EU weit. "Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse zu diesem wichtigen Ziel beitragen", schließt Walch. Die Zusammenarbeit mit Bosch deutet in diese Richtung. Das Unternehmen ist erst kürzlich der EnergyBus Organisation beigetreten. Der EnergyBus e.V. arbeitet an der Durchsetzung eines Standards für LEVs (leicht-Elektro-Fahrzeuge). Die ersten so ausgestatteten Fahrzeuge werden 2011 auf dem Markt erwartet.
>>Mehr zur EnergyBus Organisation

Text: Christoffel Volschenk
Bild: EnBW
Übersetzung: Nora Manthey

Letztmalig aktualisiert: 7. Juni 2010


 

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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