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Pedelecs im Oma Look bald passé?

Das vorherrschende Design von City Pedelecs erinnert bis dato an längst vergangene Zeiten. Befürchtungen, dass dieser „Oma-Look“ eine weitere Verbreitung der Elektroräder behindert, werden nun wissenschaftlich kreativ untersucht. Wie sollte ein Pedelec aussehen, dass Kunden verschiedener Couleur begeistert?
 

 
Der in Dresden lebende Designer Michael Burger hat sich dieser Frage in seiner Diplomarbeit in Produktdesign angenommen. Herausgekommen ist ein City Pedelec im Gewand der Zukunft.

„Das antiquierte Aussehen der ,Oma Fahrräder‘ steht einer breiten Akzeptanz des Produkts auf dem Markt im Wege. Ein frisches, modernes Design muss her - eines das Städter, die sonst nicht Fahrrad fahren, dazu bringt, sich auf den Sattel zu schwingen,“ fordert Burger in seiner Abschlußarbeit. 
Der Industriedesigner studierte von 2004- 09 in Dresden unter Prof. Elke Mathiebe und Peter Laabs.  Sein Schwerpunkt liegt auf Transportdesign und Leicht-Elektrik-Fahrzeugen, wie Pedelecs. Für seine 2009 veröffentlichte Diplomarbeit nutzte Burger Einsichten von Experten mit langjähriger praktischer Erfahrung, wie Hannes Neupert, Vorsitzender von ExtraEnergy, der Testautorität und größten Organisation im Bereich Elektrofahrzeuge. Mit dieser Unterstützung entwickelte Burger auf 140 Seiten eine Vision eines City-Pedelecs, dass modernsten Ansprüchen an Technik und Design genügt.

Die Designs des Absolventen werden durch starke Überzeugungen getragen. Burger ist bspw. der Meinung, dass der gegenwärtige Trend, die elektrischen Teile der Elektro Räder zu verstecken der falsche Weg ist. „Designer sollten die andere Richtung einschlagen und die elektrischen Komponenten, wie Motor und Batterie herausstellen.“ Burger warnt weiter davor, ein „zu sportliches“ Design zu wählen, um den „Oma Look“ zu vermeiden. Das Alltagsstadtrad von morgen braucht laut Burger „z.B. keine Features wie Vollfederung, Trendlackierung und flächendeckendes Branding. Das moderne Stadtrad sollte sich stattdessen klar von anderen Sport Pedelecs abheben“.
Burger wählte Aluminium als Baumaterial und den Tretlager Motor von Panasonic. Seine Gründe: „Der Motor und Kraftsensor befinden sich im Tretlager, so konnte ich sämtliche Technologie kompakt in das neue Rahmendesign integrieren.“

Burgers Abschlussarbeit und das gründlich durchdachte Design für ein modernes Stadt Pedelec beeindruckten Neupert. „Es ist eine sehr schlüssige und gründlich recherchierte Arbeit“, sagt der ExtraEnergy Vorsitzende.

Seitdem ist Michael Burger zum ExtraEnergy Chefdesigner avanciert. Unter seiner Hand entstehen seither die Teststationen für den neuen Ergonomietest und Teile der mobilen Teststrecke von ExtraEnergy, die bei öffentlichen Auftritten und auf Messen für regelmässige Besucheranstürme sorgt. Das neueste Projekt „Go Pedelec“ ist EU gefördert und wird mehrere von Burger entworfene mobile ExtraEnergy Testeinheiten in 6 EU Länder exportieren, um so Pedelecs weiter bekannt machen.

Der junge Designer probiert sich nicht nur an Pedelecs. Einblicke in sein Portfolio erhalten Sie unter www.michaelburgerdesign.de. Für ein digitalisiertes Exemplar seiner Abschlussarbeit kontaktieren Sie Burger bitte unter info@michaelburgerdesign.de.

Artikel: Christoffel Volschenk

Übersetzung: Nora Manthey
7. Dezember 2009

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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