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Bund fördert Stuttgarter Pedelec-Projekt

Stuttgart gehört zu den Gewinnern des Wettbewebs „Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme”. Für das Projekt „Call A Bike Pedelec” erhält die Stadt 2,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
 

 
Das Stuttgarter Projekt "Call A Bike Pedelec" wird mit 2,7 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert. Dies teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 10. August 2009 bei der feierlichen Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs ”Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme” mit. Ziel des Projekts ist der stufenweise Ausbau des Call a Bike-Systems in Stuttgart zu einem gemischten Angebot aus Pedelecs und "normalen" Fahrrädern. Um dieses Vorhaben umzusetzen, erhält die Stadt Stuttgart gemeinsam mit der DB Rent GMBH die gesamten Fördermittel des Bundes im Bereich Pedelecs.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hatte sich die Landeshauptstadt Stuttgart für eine Förderung beim bundesweiten Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme - neue Mobilität in Städten" des Bundesverkehrsministeriums beworben. Dieser soll Radverkehrsprojekte fördern, die einen klimafreundlichen und energieeffizienten Nahverkehr durch Fahrradverleihsysteme unterstützen. Vor allem aber soll der Anteil des Radverkehrs in Stuttgart erhöht werden. Wichtig war dabei die Verknüpfung mit dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr.

In einer Entwicklungspartnerschaft planen DB Rent GmbH und die Landeshauptstadt das seit 2007 bestehende Fahrrad-Verleih-System "Call A Bike Fix" zu einem Pedelec-Verleihsystem auszubauen. Diese bieten sich an, da es in Stuttgart Höhenunterschiede von etwa 300 Metern zwischen City und “Kesselrand” gibt. Als weitere Projektpartner nennt Stuttgart in einer Presseerklärung den Energiekonzern EnBW, und die Träger des öffentlichen Stuttgarter Verkehrsnetzes SSB und VVS.

Bei dem Wettbewerb des Bundesverkehrsministeriums wurden insgesamt zehn Millionen Euro Fördermittel ausgelobt. Zusätzlich gab es einen Topf von 2,7 Millionen Euro für Projekte, die Pedelecs in das Angebot integrieren. Bedingung für diese Förderung waren spezielle Kriterien wie die Topografie der teilnehmenden Städte.

"Die Fördermittel werden dem Radverkehr in Stuttgart buchstäblich einen entscheidenden Schwung verschaffen", sagte der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Matthias Hahn. "Denn mit Pedelecs kann man auch die steilen Straßen in Stuttgart leicht bewältigen - die Berge werden praktisch flacher."

Der Anteil des Radverkehrs variiert innerhalb der Stadt erheblich. Im relativ flachen Neckarbereich und auf der Filderebene wird deutlich mehr Fahrrad gefahren als in den Hanglagen. Das bestehende "Call A Bike Fix"-Modell stellt an 65 Stationen im Stadtgebiet 400 Mietfahrräder zur Verfügung. Diese können schnell und unkompliziert ausgeliehen werden. Von April bis Dezember 2008 wurden 60.000 Fahrten mit den Mietfahrrädern gezählt.

Die Fördermittel sollen nun in Stuttgart genutzt werden, um auf Grundlage des bisherigen Systems in einer Entwicklungspartnerschaft zwischen DB Rent GmbH und der Stadt eine Pilotlösung für ein Pedelec-Verleihsystem mit integrierten Ladestationen zu entwickeln. Das existierende System soll in erheblichem Umfang auf Pedelecs umgestellt werden. Eine Partnerschaft mit der EnBW AG eröffnet dabei die Möglichkeit, auch  regenerative Energien zu nutzen.

Dies bietet auch die Chance, das System zu erweitern. Bisher ist es auf den Stadtkessel und Bad Cannstatt beschränkt. Künftig können auch die Hanglage und die Filderebene mit erschlossen werden. Hierbei soll auf eine Verknüpfung mit dem ÖPNV besonders geachtet werden. Die Stationen liegen vorrangig in der Nähe von Bus-, Stadtbahn- und S-Bahn-Haltestellen. "Da die Pedelecs künftig häufiger im Stadtbild erscheinen werden, erhoffen wir uns dadurch auch einen Werbeeffekt für das Fahrradfahren in der Stadt und eine Förderung der umweltfreundlichen Mobilität", so Bürgermeister Hahn. Das Ziel ist, zusätzliche Kundengruppen zu erreichen, für die das anstrengungslose Fahrradfahren eine Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto darstellt.

Der Ausbau des Pedelec-Systems soll stufenweise erfolgen. So ist vorgesehen, bis Anfang 2012 ganzjährig in Stuttgart zusammen 1000 Pedelecs und Call a bike-Fahrräder an 120 Abstellstationen zum Ausleihen bereitstellen zu können.

Die Universität Stuttgart wird die Einführung von Pedelecs wissenschaftlich begleiten. Schwerpunkt ist dabei, gemeinsam mit der DB Rent GmbH ein Wirkungsmonitoring durchführen. Dabei sollen vor allem die Fragen im Mittelpunkt stehen, ob sich der Aktionsradius der Fahrradfahrten verändert und ob durch die Leihfahrräder Fahrten mit dem Pkw oder öffentlichem Nahverkehr eingespart wurden.

Erfahrungen mit den Pedelecs sammelt die Stadt Stuttgart schon seit einiger Zeit: So hat die Stadtverwaltung 20 Dienst-Pedelecs in den Stadtfarben schwarz-gelb bei der Firma LeaseRad aus Gundelfingen geleast. Diese Zahl soll entsprechend der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in den kommenden zwei Jahren auf bis zu 110 Räder ansteigen. Gerade für kurze Fahrten im Innenstadtbereich ist es sinnvoller, statt des Autos das Dienstfahrrad zu benutzen, zudem sind die Pedelecs im Unterhalt wesentlich günstiger als Autos.

ExtraEnergy unterstützt die Pedelec-Aktivitäten in Stuttgart seit mehreren Jahren mit Promotion-Aktionen, wie z.B. dem Pedelec-Rennen zur Fahrrad-WM 2007. Dass die Pedelecs am steilsten Berg der Stadt schneller oben waren als die Rennrad-Profis, legte einen wichtigen Grundstein für die Pedelec-freundliche Stimmung in der Autometropole.

Nach einer Presseerklärung der Stadt Stuttgart
18. August 2009
 

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