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EU-Umweltminister: Signale in die Welt

Vom 1.-3. Juni 2007 trafen sich die Umweltminister der EU in Essen. Parallel dazu fand die Umweltmesse ECOTEC statt. Beide Veranstatlungen machten deutlich: Umweltschutz fördert Innovation und Wirtschaftswachstum. Ein Bericht von Volker Heckmann
 

 
Nachhaltige und umweltschonende Mobilität zu fördern, ist eines der vier zentralen Ziele während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Das unterstrich am vergangenen Wochenende EU-Umweltratspräsident Sigmar Gabriel, der das informelle Treffen der Umweltminister der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der Umweltminister der EFTA-Staaten und der Beitrittskandidaten, auf Zeche Zollverein in Essen am 01.Juni 2007 eröffnete. Insgesamt ging es bei dem dreitägigen EU-Treffen um den Zusammenhang zwischen Umweltschutz, Innovation und Beschäftigung - und die globalen Klimaentwicklungen, die dringendes, weltweites Handeln notwendig machen.

Aufgabe: Weltweit gültiges Klimaziel formulieren

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Weltweit ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass Umwelt- und Klimaschutz wirtschaftliches Wachstum nicht bremsen, sondern massiv befördern können“. Europa komme dabei die Schlüsselrolle zu. Von einer „dritten industriellen Revolution“ war die Rede. Um die Ziele zu erreichen, verwies Sigmar Gabriel beispielsweise auf das sogenannte „Top-Runner-Modell“. Das effizienteste Produkt gibt den Standard und die Geschwindigkeit vor, in der andere Produkte den Standard erreichen müssen. Ein Effizienzwettlauf ist die Folge. Zudem soll das europäische Emissionshandelssystem verbessert werden.

Weiterhin ging es um die Frage, ob die Lissabon-
Strategie der EU stärker auf „grüne Märkte“ ausgerichtet werden soll. Denn es wird erwartet, das sich das weltweite Marktvolumen von 1.000 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf ca. 2.200 Milliarden Euro bis 2020 mehr als verdoppelt hat. Auch deswegen soll hier die Führungsrolle Europas und somit auch die Forschung gestärkt und die Weichen auch in Deutschland, für das vielleicht nahende „zweite Wirtschaftswunder“, richtig gestellt werden. Mitgliedsstaaten sollen bei ihrer europäische Beschaffungspolitik stärker auf umweltfreundliche Produkte setzen. Immerhin machen diese laut Bundesumweltminister 16 % des Bruttoinlandproduktes aus.

Auch für die Fahrzeug-Branche war man sich einig, seien klare Vorgaben zur CO2 Reduzierung nötig, wobei verschiedene Wege förderwürdig seien. Insgesamt hoffe man, dass von der Begegnung weltweite Signalwirkung ausgeht, denn der UN-Prozess ist für den Umweltschutz unverzichtbar. Möglichst alle Länder müssten eingebunden und weltweite Ziele festgelegt werden. Sigmar Gabriel hofft, dass die Initiative des US-Präsidenten keine „Nebelkerze“ ist, die Entscheidungen in Heiligendamm verhindern soll, sondern der Auftakt für weltweit gemeinsame Lösungen. Hoffnung mache auch die amerikanische Bevölkerung.

Weichen stellen, Zeichen setzen und Riesenpotentiale nutzen, will die EU-Politik

ECOTEC 2007
Parallel zu dem Treffen der EU-Umweltminister fand ebenfalls auf dem Gelände der Zeche Zollverein, die vom Bundesumweltminister organisierte, öffentliche Umweltmesse ECOTEC statt, auf der (laut WDR) nur 84 statt der angekündigten 100 Aussteller ihre Leistungen im Bereich innovativer Umwelttechnik, aus EU-Ländern, präsentierten. Der erste Tag der ECOTEC stand im Zeichen der Jugend. Verschiedenste Altersklassen informierten sich über die Technik der Zukunft und die Ausbildungschancen in der boomenden Umwelttechnikbranche, auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein. Sigmar Gabriel sprach auf der ECOTEC mit der Kult Band „No Angels“, die extra angereist war, sich engagiert für den Umweltschutz einsetzt und den neuen Blog des BMU www.mein-umweltblog.de, wie es auch einige Industrieunternehmen tun, unterstützt. Die „No Angels“ forderten Vorstände und Politiker auf, ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen und selbst sehr saubere Autos zu fahren.

„Sonnenuntergang für die Ölgeneration, Sonnenaufgang für die Sonnengeneration“ zitierte Sigmar Gabriel auf der Pressekonferenz.

Zeichen setzen wollten neben den „No Angels“, mit denen der EU-Umweltratspräsident auf der ECOTEC sprach und die für saubere Autos warben, zahlreiche anderen Branchen. Dabei waren auch einige Firmen aus der Fahrzeugbranche, die ihre Innovationen z.B. bei Gas, Biodiesel, Wasserstoffantrieb, Abgastechnik oder Karosseriebau vorstellten. Die Idee der Solon AG, zu zeigen, dass emissionsfreie Mobilität längst möglich ist, kam bei Politikern und Bevölkerung gleichermaßen sehr gut an. Mit modernster Solartechnik wird der Elektroroller Vectrix an der Solon-Solartankstelle aufgeladen. In Rom hat offenbar der Bürgermeister auf diese Weise angefangen, den Feinstaub und Verkehrskollaps zu lösen. Er bietet begeistert kostenfreie Solartankstellen für die elektrobetriebenen Roller. Auch Minister Gabriel war sehr interessiert und ließ es sich nicht nehmen, spontan ein C02-freies Ründchen mit dem Roller auf dem Soziussitz zu drehen. Er soll in etwa gesagt haben: „Der Roller läuft ja wie eine Nähmaschine“, also leisen, sauberen Zielen der Zukunft entgegen.

Weitere Infos

www.eu2007.de
www.essen.de
www.ecotec2007.eu
www.bmu.de
www.emas.de
www.westwerk.biz
www.respect-habitats-knut.org
www.mein-umweltblog.de

Zitate

„Wir müssen Wirtschaftspolitik ökologischer, Ökologie wirtschaftlicher machen“, sagte EU-Umweltratspräsident Sigmar Gabriel während der Pressekonferenz, auf dem informellen Treffen der EU-Umweltminister am 02.06.2007 in Essen.

„Würden wir so weiter machen, bräuchten wir zwei Planeten“, sagte Sigmar Gabriel auf der Pressekonferenz am 02.06.2007 in Essen, bei dem EU-Ministertreffen.

„Das Glas ist jetzt voll und läuft über, die EU-Umweltminister sind sich einig“, sagte Mogens Peter Carl auf der Pressekonferenz am 02.06.2007 auf Zeche Zollverein in Essen.


3. Juni 2007

 
 

Termine:

21. Juni 2019, Westendorf, Kitzbüheler Alpen, Österreich
E-Bike Fachkongress

22. und 23 Juni 2019, Westendorf, Österreich, E-bike Festival Kitzbüheler Alpen

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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