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Utopia Kranich mit Smartphone App

Hohe Produktsicherheit, mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch, SOS-Taste, Service-Software für Endverbraucher. Der Utopia Kranich wird im ExtraEnergy Pedelec und E-Bike Test 2016 zeigen, was in ihm steckt.
 

 

Ralf Klagges (Entwicklung/Verkauf/Inhaber Utopia Velo) stellte den neuen Technikstand des Utopia Kranichs im Rahmen der Reise Freizeit 2016 in Saarbrücken vor.
 
 
Das Interview führte Angela Budde (Redaktion ExtraEnergy.org).
 
Angela: Was sind die Besonderheiten des Utopia Kranichs im Frühjahrstest 2016?
 
Ralf: Der Kranich im Test hat einen neuen Technikstand. Außerdem hat er gegenüber dem Testrad von 2014/15 ein zulässiges Gesamtgewicht von 200 kg.
 
 
Angela: Was ist typisch für den Kranich von Utopia?
 
Ralf: Typisch ist der Durchstieg, der stabile CrMo-Stahlrahmen mit dem sicheren Fahrgefühl, komplette Fertigung in Deutschland und Holland, einschließlich Rahmenbau und die sehr lange Lebensdauer in Kilometer-Leistung. Der Kranich ist auf 100.000 km innerhalb der GS-Prüfung getestet. Die DIN-EN verlangt eine Mindestkilometerleistung von 10.000 km und ein min. zul. Gesamtgewicht von 100 kg. Ein durchschnittlicher Mensch in Deutschland wiegt aber schon 80 kg. Bei 100 kg. zul. Gesamtgewicht entsprechen dem schon Fahrrad plus Fahrer plus Handtuch. 
 
Angela: Nach welchen Verfahren wurde der Kranich bisher getestet?
 
Ralf: Das Fahrrad wurde nach der staatlichen Prüfungsverordnung GS durch Hermes Hansecontrol getestet. Das heißt für den Kranich: Prüfung mit 200 kg zul. Gesamtgewicht, 100.000 km-Leistung und mehr. Das Antriebssystem wurde nach den vorhandenen EU-rechtlichen Vorschriften geprüft.
 
Angela: Was ist die Hauptzielgruppe?
 
Ralf: Die Hauptzielgruppe sind Leute, die Stabilität brauchen, auf kurzen oder langen Strecken, hohe Fahrsicherheit sowie geeignete Bremsanlagen (unsere Bremsen sind auf 200 kg getestet) und einen Antrieb suchen, der auch für lange und steile Berge geeignet ist. Unser Motor ist selbst in den Alpen bei 30 - 35° C noch nie heiß geworden. Die Haupttestfahrt habe ich gemacht, auf der Strecke der Tour de France, den Mont Ventoux hinauf bei 35° C im Schatten und mit 200 kg Gesamtgewicht. Da der Motor kein Getriebe hat, wird er nicht heiß. Test bestanden.
 
Angela: Ist es richtig, dass BASF den Kranich als Werksrad einsetzt?
 
Ralf: Ja, als Werksrad wird der Kranich seit ungefähr 4 Jahren bei BASF in Ludwigshafen eingesetzt. BASF wollte die Mofaflotte im Werksinneren durch Pedelecs ersetzen. Die Firma BASF hat den Kranich ausgewählt, weil sie eine lange Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand wollten, also hohe Produktsicherheit. BASF hat bisher sehr gute Erfahrungen mit dem Kranich gemacht. Es gibt weitere Firmen, die unsere Räder einsetzen, z.B. in Holland, Schweiz und Finnland. Werksrad ist jedoch nur ein kleiner Bereich. Die Hauptkundschaft sind große und kräftige Menschen, ebenso Vielfahrer und Leute, die lange Reisen machen
 
Angela: Welchen Vorteil haben Endverbraucher von der Service-Software?
 
Ralf: Die Service-Software zeichnet genau auf, wenn beispielsweise ein Stecker lose ist. Wir bieten die Softwareverbindung für den Endverbraucher an. Dieser kann sie dann bei uns downloaden und selber die Analyse durchführen. Eine weitere Möglichkeit ist, direkt am Smartphone die SOS-Taste zu drücken, so dass alle gespeicherten Daten, wie Fehlerberichte, direkt an Utopia gesendet werden. Dieses Feature ist mittlerweile sehr bedeutend geworden, da etwa 2/3 der aufgetretenen Probleme Anwenderfehler oder sehr einfach zu lösende Kleinigkeiten sind. Dies ermöglicht uns, dem Kunden direkt schnelle Lösungen anbieten zu können.
 
Angela: Gibt es bereits Feedback zur SOS-Taste?
 
Ralf: Wir hatten beispielsweise einen Kunden, der eine Tour durch Neuseeland gemacht hat und plötzlich nicht mehr fahren konnte. Dieser hat das Rad mit seinem Laptop verbunden und uns die Daten gesendet. Wir konnten dann gleich mit ihm telefonieren und ihn beruhigen, dass sich lediglich das Kabel beim Transport gelöst hatte. So konnten wir ihm via Overnight einen Ersatz senden. Wichtig für uns, da unsere Räder viel als Reiseräder verwendet werden und es ein schreckliches Erlebnis darstellt, wenn das Rad plötzlich nicht mehr funktioniert.
 
Angela: Welche weiteren Vorteile haben Endverbraucher von diesem neuen Technikstand?
 
Ralf: Unser Ziel war, bei gleichzeitig höherer Leistung, insbesondere am Berg, den Stromverbrauch dennoch auf dem gleichen Level zu halten. Dieses Ziel haben wir mit dem neuen Kranich, der im ExtraEnergy Test Frühjahr 2016 dabei ist, erreicht. Bisher wurde uns das Ergebnis in eigenen Tests bestätigt. Wir sind sicher, dass dies auch im ExtraEnergy Test bestätigt werden wird.
 
Die Kunden, die in den letzten 6 Jahren Utopia Pedelecs gekauft haben, können von der Leistung in Kombination mit der bluetoothfähigen Kompatibilität mit Smartphones sehr profitieren. Jedes Utopia Pedelec ist mit der Software und mit der Steuerung via Smartphone kompatibel und kann nachgerüstet werden. Der Kunde kann sein Rad bei uns auf den neuesten Stand bringen lassen und hat somit eine Leistungssteigerung mit Steuerung über Smartphone.
 
Kunden, die ihr Pedelec in den letzten 5 Monaten gekauft haben, bekommen das Update zum Austauschpreis. Für Pedelecs, die bis zu 2 1/2 Jahre alt sind, bieten wir ein sehr günstiges Update an. 
 
Kontakt:
Utopia Velo
Ralf Klagges und Inge Wiebe
Tel: 0681-97036-0
 
 
 
Hinweis: Das Interview dient als Erstinformation für Endverbraucher. Die Angaben beruhen auf Herstellerangaben, die vom letzten Testergebnis abweichen können. 
 
Text und Bild: Angela Budde
 
Datum: 16. Februar 2016

 
 

Termine:

21. Juni 2019, Westendorf, Kitzbüheler Alpen, Österreich
E-Bike Fachkongress

22. und 23 Juni 2019, Westendorf, Österreich, E-bike Festival Kitzbüheler Alpen

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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