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Wie Rollerhersteller über E-Mobilität denken

Im Interview mit Volker Heckmann äußern sich Rollerhersteller und Importeure auf der Dortmunder Motorradmesse über Elektromobilität. Wie schätzen sie die Zukunft für Roller und E-Roller ein? Diese Frage beschäftigt dieser Tage Industrie und Politik mehr denn je.
 

 
Peugeot setzt auf neue Konzepte und Altbewährtes
Von E-Mobilität begeistert zeigte sich Pierre Rust, der Leiter Finanzen und Administration von Peugeot Motocycles Deutschland GmbH. Peugeot hatte vor ca. 10 Jahren bereits den Scootelec als E-Roller im Programm und bot auch ein Auto mit E-Motor, den Peugeot 106. Der Scootelec fuhr mit einer Autobatterie, der Verkauf wurde vor einigen Jahren eingestellt. Nach diesen ersten Erfahrungen sind nun neue Konzepte in der Umsetzung. Ende 2010 soll ein Elektroroller modernster Art auf den Markt kommen.

Dass das Thema Hybridtechnik bzw. E-Mobilität bei Kunden regelrechte Euphorie auslösen kann, beweist das Konzept des hy-motion 3 von Peugeot. Das Fahrzeug, das an das überdachte Konzept des BMW C 1 und den MP3 von Piaggio angelehnt ist, war bereits Publikumsmagnet auf vielen Messen. Zunächst ist das Fahrzeug mit Hybridtechnik gedacht, ein E-Modell soll folgen. Zwei Personen sollen im Gegensatz zum BMW C 1 den Wetterschutz genießen. Pierre Rust berichtet, dass dieses Fahrzeug eine enorme Nachfrage ausgelöst habe. Selbst auf der Intermot 2008, wo es gar nicht zu sehen war, hätten sich extrem viele Kunden nach diesem Konzept erkundigt. Leider war der Prototyp derzeit auf einer anderen Messe unterwegs, so das Interessenten in Köln vertröstet werden mussten. Kunden kamen begeistert mit Verbesserungsvorschlägen auf Peugeot zu, mailten Ideen und zeigten ungewöhnlich großes Interesse an dem Fahrzeug.

Offensichtlich ist man bei Peugeot auf dem richtigen Weg. „Die Nachfrage nach Elektrorollern war auch auf der Intermot enorm groß“, teilt Pierre Rust mit. Insgesamt forscht Peugeot intensiv an modernen Konzepten, etwa an überdachten Fahrzeugen zwischen Auto und Motorrad. Der weltweit erste Diesel-Hybrid PKW soll aus Frankreich kommen. Im Bereich E-Auto wird mit Mitsubishi kooperiert. Sogar in Dortmund begann das Messeleben für Peugeot mit Fragen rund um E-Mobilität und Hybridtechnik beim hy-motion - und wieder die Frage, ob denn der hy-motion zu sehen ist. Leider war das auch hier nicht der Fall, das Fahrzeug beglückte Besucher einer anderen Messe.

Kreidler ist breit aufgestellt und setzt zunehmend auf E-Mobilität
Die Begeisterung für E-Fahrzeuge teilt auch Kreidler Europachef Gerd Müller. Er kann das Kundeninteresse bestätigen. „Auf der Intermot 2008 habe sich alle paar Minuten ein Besucher für die E-Roller auf dem E-Parcour interessiert“, so Müller. Noch im dritten Quartal 2009 will Kreidler einen marktreifen E-Roller präsentieren, der mit einem 2 kw E-Motor angetrieben wird und eine Reichweite von realen 50 – 60 Kilometern leisten soll.

Der in Dortmund zu sehende benzinbetriebene Kreidlerroller „Galaktika“ wird zudem 2010 mit Lithium-Ionen Akku und 3 kw Motor angeboten. Der Akku wird mit Pick-Up Funktion zum leichten Ausbau ausgestattet sein. „Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen bei den Händlern ist da, die Händlerschaft selbst scheint noch in ihrer Einschätzung gespalten“, bestätigt Jens Hanke aus dem Außendienst. Kunden sähen allerdings zunehmend, dass E-Roller auch andere Vorteile bringen, z.B. im Bereich Wartung, so der Experte mit engem Händlerkontakt.

Kreidler ist heute bezüglich der Produkte separiert von der Marke Rex, die im Nichtfachhandel vertrieben wird, aber zu demselben Konzern gehört.

Yamaha wirklich nur in der E-Warteschleife?
„Die E-Fahrräder von Yamaha wurden damals nicht gut genug angenommen“, erläutert Prokurist Ralf Keller, General Manager Vertrieb bei Yamaha. Im Bereich Elektroroller lief dagegen ein Feldversuch. Das Projekt Passol, das 2005 endete, verlief gut. Allerdings war das Fahrzeug für den Markt noch zu teuer. Derzeit sei die Nachfrage nach E-Fahrzeugen bei Yamaha noch nicht nennenswert. Das Rollersegment generell, erfreue sich aber großer Beliebtheit.

Piaggio, Vespa, Aprilia und Gilera: Klassik, Moderne und Forschung trotz Ungewissheit
Verkaufsleiter Michael Schubert berichtet, dass Kunden bei den Händlern nach modernen Antrieben, wie Elektrorollern fragen, oder nach Fahrzeugen mit sauberer Technik. Eine Antwort auf die Fragen der Zeit gibt z.B. ab Juni 2009 der MP3 als Hybridversion. Insgesamt sieht Schubert allerdings das Thema E-Fahrzeuge noch mit Bedenken, auch wenn daran geforscht werde. Die Schwierigkeiten, die alle jetzt haben, bezüglich der Reichweite, seien beachtlich. „Hersteller müssen planen können, aber genau das ist im E-Fahrzeugbereich ungewiss“, so Schubert. Der Spagat, die Fahrzeuge kostspielig zu entwickeln und gleichzeitig die Prognose zu stellen, dass es sich rechnen wird, bedürfe hellseherischer Fähigkeiten.

Suzuki forscht intensiv, gibt sich aber vorsichtig und pflegt Bewährtes
Joachim Tietz, Representative im Bereich Motorrad, teilt mit, dass 2009 intensiv geforscht wird. E-Fahrzeuge seien aber aktuell noch nicht im Angebot. Der Bereich sei noch mit vielen Unwägbarkeiten behaftet, manches im Bereich Technik sei noch nicht ausgereift, beispielsweise die Fragen rund um die Reichweite. In Japan gäbe es bereits Versuchsträger, denn grundsätzlich sei klar: „Das Thema hat gute Chancen“, so Tietz.

BMW Group kommt auf den Geschmack: Großroller und E-Mobilität vorsichtig im Fokus
Auf die Fragen, ob BMW in Kürze ein neues E-Rollerkonzept auf den Markt bringt, wie es z.B. mit einer Neuauflage des Mobilitätskonzeptes BMW C1, dann mit Hybridantrieb oder mit E-Motor aussieht und ob Benzin betriebene Roller in Planung sind, antwortet Rudolf Probst (Konzernkommunikation und Politik) von BMW:
„Die BMW Group beschäftigt sich heute mehr denn je mit den Fragen zur individuellen Mobilität und den Kundenbedürfnissen der Zukunft. Dabei haben wir auch die Ballungsräume dieser Welt im Visier. Hier können wir uns vorstellen, dass in den kommenden Jahren, aber nicht vor 2012, neben dem Verbrennungsmotor auch ein Elektroantrieb zu einem akzeptablen Preis und einer akzeptablen Reichweite in einem Zweiradkonzept zum Einsatz kommen kann. Heute verfügbare Zweiräder mit Elektroantrieb verfügen über zu geringe Reichweiten und die eingesetzten Batterien sind deutlich zu schwer. Darüber hinaus sind diese Fahrzeuge auch auf Grund der hohen Batteriekosten auf dem Markt für motorisierte Zweiräder nicht wettbewerbsfähig. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Entwicklung hin zu leichteren, leistungsfähigeren und kostengünstigeren Batterien in den nächsten Jahren deutliche Fortschritte machen wird. Damit könnten dann praxisgerechte Fahrzeugkonzepte mit Elektro-Antrieb an Bedeutung gewinnen“.

Der C1 war seiner Zeit so weit voraus, dass es noch keinen Markt dafür gab. Er entsprach nicht dem damaligen Kundenwunsch oder den seinerzeitigen Marktbedürfnissen. Deshalb machen wir uns genaue Gedanken über die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden in der Zukunft, bevor wir übereilt ein neuartiges Produkt auf den Markt bringen. Es gibt also keinerlei Entscheidungen über ein C1 Nachfolgeprojekt. Besonders auf den Märkten in Südeuropa erfreut sich das Scooter-Segment einer weiter steigenden Beliebtheit. Auch in anderen Märkten nimmt das Interesse an solchen Fahrzeugen zu. Wir befinden uns derzeit in der Entscheidungsphase, ob BMW Motorrad in das Segment der Großroller einsteigt. Beschlüsse dazu sind in den kommenden Monaten zu erwarten.

SYM: „Traumhafte Zuwächse“ in 2008, E-Roller schleichen sich ran
„Letztes Jahr haben wir auf der Intermot vier E-Modelle (50 ´er Klasse) vorgestellt. Die Prototypen sind jetzt allerdings wieder in Taiwan und daher hier nicht zu sehen“, informiert Manfred John (Verkauf und Marketing) von der Sanyang Deutschland GmbH. Das Thema E-Roller steht bei SYM aber hoch im Kurs. Die Testphase beinhaltete verschiedene Konzepte. Einmal eine Rollerversion mit Radnabenmotor, eine andere, bei der der Verbrennungsmotor durch einen E-Motor ersetzt wurde. Bei der letzteren Variante blieb ansonsten alles bei der herkömmlichen Technik (z.B. Variomatic). Im Mutterland Taiwan wird 2009 das erste E-Fahrzeug in den Markt gehen und als Test für Europa dienen. Auch hierzulande zeigten die Kunden bei den SYM-Händlern reges Interesse am Thema E-Fahrzeuge, obwohl die Technik noch deutlich teurer ist, als bei den herkömmlichen Rollern, so John. „Problematisch ist, wenn man die Fahrzeuge bereits ausstellen würde, dass Kunden sofort fragen, wann und wo der Roller zu kaufen ist und was er kostet. Diese Fragen sind aber noch nicht geklärt“, so der Marketingmann.

Das Umweltbewusstsein bei den Kunden jedenfalls steigt immens und: „ist in“, bestätigt John. „Wir hoffen, dass wir von Großserien der Autoindustrie profitieren, also dass die dort einsetzende Nachfrage und Entwicklung auch im Bereich Zweiradbranche die Fahrzeuge billiger macht“, sagt er. Bereits die auf der Intermot vorgestellten Fahrzeuge von SYM fanden auf dem dortigen Parcours laut John starkes Interesse. „Die Kunden fanden das durchweg klasse, auch weil die Fahrzeuge leise und sauber sind und man mal fahren konnte“, berichtet John.

SYM bietet darüber hinaus nach wie vor schwerpunktmäßig bezinbetriebene Roller.  70 % des Rollergeschäftes liegt  bei den 50`ern. Die Zuwächse 2008 waren bei SYM „traumhaft“. „Wir sind mehr als zufrieden. Der Markt boomt – „Sparen und Spaß“ seien gewichtige Motivatoren bei den Kunden. Für 2009 rechnen wir nochmals eine Steigerung gegenüber 2008 von 10 – 15 %. „Ist das noch normal, dass das so abgeht?“, fragt John unvermittelt. Er rechnet damit, dass das Händlernetz in zwei Jahren vollends steht, denn dann habe sich das Netz konsolidiert. Derzeit sind 400 Händler in Deutschland tätig, es sollen 500 bis 550 Händler werden. Etwa ein Händler pro 50.000 – 100.000 Einwohner. Zur Abwrackprämie äußert sich Manfred John skeptisch, denn er sagt, viele würden das alte Motorrad nicht abgeben wollen, zudem sei fraglich, welchen Preisanreiz man geben müsse. Bei Rollern sieht er dagegen eher Chancen, da es sich hier mehr um einen Gebrauchsgegenstand handelt.

KYMCO, HYOSUNG und E-MAX
E-Max und Hyosung sind mit Kymco verbandelt. MSA Verkaufsleiter Carsten Eckert sagt, die Wirtschaftskrise könne noch keiner beurteilen. Jedenfalls sei diese im Rollerbereich auch eine Chance. „Wir bieten günstige Mobilität, die gebraucht wird“, so der Verkaufsleiter:

E-MAX: elektrisierend elektrisch
„Seit April 2008 entwickelt sich das Thema E-Mobilität extrem positiv“, erläutert Carsten Eckert, MSA Verkaufsleiter Deutschland. „Wir verkaufen mit dem E-Max Elektroroller Zukunft!“, ist er überzeugt. Die Nachfrage bei den Kunden sei groß. Aber: Manche Händler müssten erst einmal überzeugt werden, beschreibt er ein großes Problem. Die E-Kunden seien jedenfalls (noch) nicht die Üblichen. „Diese Kunden wollen mehr Geld anlegen. Sie sind gut informiert und wollen etwas für die Umwelt tun, am liebsten auch den Strom für den Roller umweltfreundlich gewinnen. Sie sind Trendsetter“, sagt Eckert. Er meint, dass sich das Ganze in ca. fünf Jahren rechnet. Je eher man hier investiert, desto besser. Er sagt markant: „Nur wer rechtzeitig auf den Zug aufspringt, verpasst ihn nicht, sondern bekommt auch noch einen Platz“ (... die besten Plätze gibt’s am Anfang). Auch der Autobereich spiele der Zweiradbranche mit den Entwicklungen in die Hände. Gut findet er, dass in Österreich, wo der E-Max E-Roller gut ankommt, es keine Abwrack-, sondern eine Umweltprämie von 400 Euro gibt. Eine Idee für Deutschland, wenn man das Thema befördern will. Eckert sieht das Thema als spannend an, das sich von Tag zu Tag besser entwickelt. „Wir haben deswegen in kürzester Zeit ein flächendeckendes Händlernetz aufgebaut“, so der MSA Verkaufsleiter.

Freuen kann er sich auch über folgendes: „Das Interesse des Handels ist generell riesengroß!“. Und der E-Max sei das erste Fahrzeug in der fünfziger Klasse, dass serienreif direkt als E-Roller konzipiert und umgesetzt wurde, beschreibt er die Vorreiterrolle. Die neue Generation des E-Max, den es schon länger gibt, sei absolut hochwertig. „Der Verkauf läuft hervorragend an“, so der Experte. Der 90S habe eine Reichweite von ca. 50 Kilometern, der 110S schaffe gar 80 – 90 Kilometer Strecke. Dieser Unterschied schlägt sich im Preis nieder. Für den 90S sind 2.995 Euro und für den 110S 3.295 Euro zu veranschlagen, nur um hier ausnahmsweise mal Preise zu nennen. Aber durch den hohen Benzinpreis habe man sofort gemerkt, dass das Kundeninteresse Richtung Roller allgemein und E-Roller im besonderen umschwenke. Würde man Lithium-Ionen Technik einbauen, würde so ein Roller derzeit schnell über 5000 Euro kosten. Erst die Massenproduktion kann das ändern. MSA Weiden ist für E-Max in Deutschland und Österreich zuständig.

HYOSUNG mausert sich
„Wir sind mit dem Start 2009 zufrieden“, sagt MSA Verkaufsleiter Carsten Eckert. „Wir haben keine exorbitanten Preiserhöhungen und bieten die Fahrzeuge günstig an. Wir setzen auch auf Nischenprodukte wie die GV 250i, die es ab April/Mai 2009 zu kaufen gibt“, so Eckert zu den Neuheiten. Denn in dem Bereich der 250 ´er sei die Nachfrage enorm. Sämtliche GT Modelle kommen mit einem Facelift daher. Hyosung sei wie nun E-Max eine Marke, in die über MSA zunächst investiert wurde, was sich nun auszahle. MSA Weiden beliefert die Länder Österreich und Holland mit Fahrzeugen. Auch der Ersatzteileversand wird für die gesamte EU von MSA in Weiden gemanagt.

AIQUAD wagt den Markt
Neu auf der Motorräder 2009 ist das Aiquad der Werbe- und Handelsagentur Easy aus Hagen, präsentiert mit NOS (Nitro Oxyde System = System zur Leistungssteigerung). Der Designer Abdurrahman Tüylüce aus Essen hat den vierrädrigen Flitzer mit viel potentieller Werbefläche konzipiert. Es wird verschiedene Motorvarianten geben. Die kleinste ist für 120 km/h gut. „Wir suchen noch einen E-Motorhersteller, denn wir sind überzeugt, dass das Fahrzeug auch damit sehr gut ankommen wird“, so der Geschäftsführer Ismail Yardimciel von aiquad.de (whagentur.de).

DERBI wird auch elektrisch
„Im 125´er Bereich ist ein E-Roller in Planung“, sagt Gebietsleiter Reinhold Reichert von der Koch Zweirad Vertrieb GmbH aus Windeck. Bisher sei die Nachfrage nach E-Mobilität noch eher gering, es sei aber ein interessantes Thema. Sofort punkten will Derbi dagegen mit neuen 50'er und 125'er Modellen und zwei neuen Großrollern. „Ich kann mir gut vorstellen, dass immer mehr Zweitwagen verkauft und Roller gekauft werden“, so der Gebietsleiter. Die Wirtschaftskrise sieht er kritisch, aber auch als Chance. „Die meisten Menschen müssen mobil bleiben und hier bietet sich der kostengünstige Roller an“, so Reichert, der somit auf Stärken der Branche verweist.

HONDA bietet Verkaufsschlager und hütet Geheimes
„Wir haben kein E-Fahrzeug auf der Messe“, sagt Thomas Bühler, District Sales Manager Motorrad bei Honda. Über laufende Studien wurden keine näheren Angaben gemacht. „Wir forschen im Autobereich, als auch im Zweiradbereich“, so Bühler vielversprechend. Den allgemeinen Trend vom Zweitwagen zum Roller kann er „ganz klar“ bestätigen. Auch die Nachfrage nach der Honda Innova, der kostengünstigen 125 er Halbautomatic, die seit vielen Jahren die Welt erobert hat und seit 2008 auch in Deutschland zu haben ist, sei groß. 1,7 – 1,9 Liter Benzinverbrauch sei eben ein echtes Argument. „Zu unserer Überraschung wurde die Innova auch in Deutschland sehr gut nachgefragt“, berichtet der Manager.

Übrigens hat Honda deutschlandweit 72 Händler, die Fahrzeuge bis ca. 125 Kubik anbieten, also nicht das ganze Programm führen. „Viele Frauen interessieren sich zunehmend, auch für leichte Motorräder. Der Trend als Zweitwagenalternative oder als weiteres Fahrzeug “ist feststellbar“, erläutert Bühler. „Von der Wirtschaftskrise ist hier aber nichts zu spüren“, sagt der Hondamann über die Messe.

Messe-Recherche, Text und Foto: Volker Heckmann, vhpress.de

Foto: Carsten Eckert, MSA Verkaufsleiter Deutschland: „Wir verkaufen mit dem E-Max Elektroroller Zukunft!“


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18. Mai 2009, letzte Änderung: 13. Juli 2009

 

 
 

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