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Dortmunder Motorradmesse: Roller machen das Rennen

Auf der Motorräder 2009 waren nur wenige E-Fahrzeuge zu sehen. Umso präsenter zeigten sie sich in den Köpfen der befragten Händler, Importeure und Hersteller. Sparsame, umweltfreundliche Kleinfahrzeuge sind die Zukunft. Die Rollerindustrie profitiert vom allgemeinen Umdenken. Volker Heckmann berichtet.
 

 
Die Dortmunder Saisonauftaktmesse „Motorräder 2009“ fand vom 05. - 08.03.2009 statt. 102.000 Besucher kamen, um das Messeprogramm zu erleben - 6000 weniger als 2008 und 10.000 weniger als 2007. Doch sie reichten aus, um die Gänge der Messehallen zu füllen. Neben der Vorstellung der Roller, Fünfziger, 125 er und Motorräder für die Saison, Zubehör und Bekleidung, Quads und ATVs, zeigten auch Tuner, Umbauspezialisten und Helmhersteller ihr Können. Reiseveranstalter, Bikerhotels, Verbände, Institutionen, Serviceanbieter, Werkstattausrüster und viele mehr stellten wie gewohnt aus. Banken und Leasinggesellschaften boten Ihre Offerten.

Das Thema Elektromobilität war bei Befragung oft sehr deutlich in den Köpfen der Hersteller, Importeure, Händler und Besucher präsent, viele sehen darin die Zukunft. Überraschend wenig bis gar nichts aber wurde an den meisten Ständen der Hersteller zum E-Thema geboten. Nicht einmal Prototypen waren auf den Ständen der Hersteller zu sehen. Auto- und Fahrradmessen waren schon 2008 ohne Schwerpunkt E-Mobilität gar nicht mehr vorstellbar. Auch die Intermot 2008 hatte bewiesen, dass das Thema E-Mobilität nachfrageseitig voll den Nerv der Zeit trifft. War dagegen in Dortmund alles wie immer?

In vielerlei Hinsicht ja. Und doch war es diesmal anders. Das Showprogramm sowie eine Bühne machten wie gewohnt Geschmack auf Neues. Das Rollercenter sowie Reisemaschinen und Custombikes, Sport- und Streetfighter, Nonstop Aktionen sowie ein Supermoto-bike mit Elektromotor, oder ein 100.000 Euro teurer Eigenbau, brachten Besucher zum Staunen. Gute Nachfrage meldeten die Anbieter von technischem Zubehör. Laut Messeleitung waren die Aussteller „zufrieden“ mit dem Kaufverhalten - immerhin, in diesen Zeiten.

Bekannt und doch neu ist aber die insbesondere seit 2008 bis heute feststellbare, stetig zunehmende, immense Nachfrage nach benzinbetriebenen Rollern und anderen wirtschaftlichen und sauberen Qualitätsfahrzeugen für den Alltag, bis hoch zu kleinen Motorrädern und Quads/ATVs. Marktverschiebungen sind zu beobachten. Alle Generationen scheinen für den Trend offen zu sein. Der Wunsch nach neuen Lösungen und Wegen belegt zudem das stark wachsende „Interesse“ an der E-Mobilität. Manche Hersteller und Importeure preschen hier vor, wollen zu den Ersten gehören, sich von Anfang an einen Namen im Bereich E-Roller machen. Viele andere üben sich in Zurückhaltung und forschen eifrig im stillen Kämmerlein. Einige stellen bewusst noch nicht aus, um den Besucherfragen nach: Wie teuer, wo zu kaufen, welche Technik, wo Probe zu fahren usw. zu entgehen, weil noch Antworten fehlen. Manche warten scheinbar auf den längst erfolgten Startschuss und wieder andere, wie E-Max, der zu MSA Weiden (Kymco/Hyosung)  gehört, sind bereits mit attraktiven Produkten mutig auf dem Markt und haben bereits ein fast vollständiges E-Händlernetz aufgebaut. Siegessicher sagt Verkaufsleiter Carsten Eckert von MSA Weiden bezogen auf E-MAX:

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – und: Wer rechtzeitig auf den Zug aufspringt, bekommt nicht nur den Zug mit, sondern auch einen guten Platz“. Zitat zum Thema E-Mobilität von Carsten Eckert, Verkaufsleiter Deutschland (MSA Weiden – Kymco, Hyosung, E-Max).

Genau: Denn ein Wandel vollzieht sich, insbesondere nachfrageseitig. MSA Weiden bedient zeitgleich die attraktive, benzinbetriebene Rollerpalette von Kymco und Fahrzeuge von Hyosung. Man tut das eine, ohne das andere zu lassen. Bei der Befragung der Hersteller, Importeure, Fachleute, Händler und Besucher waren sich darin alle einig. Das bestätigt auch die Messeleitung: „Auffallend viele junge Menschen informierten sich laut Veranstalter TWIN bei den Ausstellern über Motorroller“. Viele Nachfragen bezogen sich auch laut Messeleitung auf die Wirtschaftlichkeit von Motorrollern und kleinen Motorrädern, die als preiswerte Alternative zum Zweitauto ins Auge gefasst werden. Sicherlich kann gesagt werden: Die Marktverschiebungen auch in der Zweiradbranche sind unter anderem ein Ergebnis der Benzinpreise (vor allem 2008), Klimafragen und der Wirtschaftskrise, die auch den Autohandel ins stocken brachte.

Boom-Boom
Motorisierte Zweiräder sollen für Mobilitätsalternativen sorgen. Sie sollen günstig, sparsam, sauber und zuverlässig sein, hohen Nutzwert, Stauraum und viel Wetterschutz bieten. Deswegen beflügeln insbesondere Roller, aber auch Leichtkrafträder den Zweiradhandel in Deutschland wie selten. Auf der Messe wurde dazu viel geboten. 125 er und 50 er gehen wie geschnitten Brot, Roller, auch im hubraumstärkeren Bereich, und kleine Motorräder stehen in der Kundengunst ganz oben. Nahezu alle vom Autor des Artikels befragten Hersteller und Importeure berichten im Vergleich mit der Vergangenheit von Zuwächsen, manche gar von „Traumzahlen“. Das Wort „Boom“ klang immer wieder und mit Blick auf die nähre Vergangenheit und Zukunft an. Und der Trend setzt sich fort. Hersteller und Importeure, die in diesem Bereich die Nase vorne haben, fürchten die aktuell herrschende Wirtschaftskrise scheinbar nicht so sehr, wie andere, die in dem Segment nicht gut aufgestellt sind, oder gar keine Roller, Leichtkrafträder, kleine Quads/ATVs oder andere umweltverträglichere Fahrzeugalternativen anbieten.

Anfang 2009 wurden, und das war für viele Hersteller und Importeure und deren Händler schmerzhaft, wesentlich weniger Motorräder verkauft, bis 25 % weniger als Anfang 2008. Auch im Motorradbereich gab es nach Zeitungsberichten vorübergehende Produktionsstopps. Das erinnert an die Autobranche. Es gibt Top-Hersteller, die intensiv über die Aufnahme von Rollern in das Motorradprogramm nachdenken und auch den E-Bereich genauer anvisieren. Auch die Großroller erfreuen sich laut Ausstellern weiterhin zunehmender Beliebtheit. Manch gestandener Motorradfahrer ist bereits auf einen flotten Roller, gerne auch aus dem hubraumkräftigen Segment, umgestiegen. Eine neue Käufergruppe: die nett und im positiven Sinne gemeinten: „Absteiger“, die sich für das Motorrad zu alt fühlen, bzw. zunehmend Wert auf Wetter- und Klimaschutz, geringen Verbrauch, Stauraum, Wartungsarmut und Alltagstauglichkeit legen. Doch auch in diesem Segment wird Feuriges geboten. Rollerfahren „ist in“.

Fünfziger dominieren den Markt, weil sie müssen
Dass Fünfziger Roller den Schwerpunkt (ca. 70 %) im Rollergeschäft bilden, bestätigten erneut die Rollerbauer. Der Trend weg vom Zweitakter hin zum saubereren Viertakter setzt sich nur langsam fort. Teilweise soll der Zweitakter mit Einspritztechnik zukunftsfähig gemacht werden. Das Fünfziger aber den Schwerpunkt im Rollergeschäft bilden, das liegt auch daran, dass die Führerscheinregelung so unglücklich ist, monieren Hersteller, Händler und Kunden gleichermaßen. Autofahrer, die ihren Führerschein vor dem 01.04.1980 erworben haben, kommen in den Genuss, Motorroller bis 125 Kubik fahren zu dürfen. (Zu-) Spätgeborene gucken seit vielen Jahren in die Röhre. Für diese Käufergruppe kommt nur ein Fünfziger in Betracht, und nur dann, wenn z.B. der Weg zur Arbeit keine Autobahnabschnitte beinhaltet.

Roller und Kleinmotorräder: Zunehmend ein elektrisierendes Thema
Als es bei der Messebefragung um Elektromobilität ging, waren sich viele Hersteller und Importeure einig: Hier liegt die Zukunft. Viele sind aber noch sehr zurückhaltend, haben Angst, dass sich das nicht rechnet, dass die Kunden diese Fahrzeuge nicht nachfragen. Bei einigen überwiegt die Skepsis, ungelöste Technikprobleme, oder auch mal die Einsicht in die Tatsache, dass man recht spät dran ist. Es werde geforscht, aber für 2009 sei noch nichts auf dem Markt, wann die ersten Modelle kommen, sei ungewiss usw.. Solche Aussagen waren 2009 bei zu vielen Ausstellern immer wieder zu hören, und immer wieder das Argument mit der Reichweite. Aber: Haben Kunden wirklich ein Problem mit einer Reichweite von 50 - 80 km? Und kann man Stromspeicher nicht so bauen, dass sie später durch bessere Technik ausgetauscht werden können, ohne dass der Roller auf den Müll muss?

Indem man von Anfang an bei der Stromspeicherfrage Normen festlegt für Stecker und Außenmaße? Damit wir nicht das Dilemma haben, das uns bei den Handy-Ladegeräten ärgert? Dort werden z.B. die Stecker nun endlich vereinheitlicht. Vielleicht kann die Zweiradbranche hier Fehler von Anfang an vermeiden und die richtigen Normen von Anfang an festlegen, denn Kunden erwarten das. Auch der Ausblick, dass die Akkus der Zukunft in den E-Roller von heute passen werden, dürfte Käufer motivieren. Und: Nur wenn diese E-Fahrzeuge angeboten werden, kann das die Nachfrage steigern. Es geht hier bekanntlich nicht nur um einen nachfrageorientierten Markt, sondern auch um einen Angebotsmarkt. Kunden wollen die Fahrzeuge sehen, fahren, spüren, ja, im Zweiradbereich sogar: ERLEBEN. Denn E-Fahren ist neu und will Er-Fahren werden. Emotionen spielen beim Zweirad eine große Rolle. Einige Anbieter haben das längst erkannt und werden bald damit punkten, denn sie forschen schon seit Jahren und sind jetzt am Markt. Aus gutem Grunde:

Angebotsnachfrageangebot

Ein älterer Messebesucher informierte sich am E-Max Stand intensiv über E-Fahrzeuge und sagte die Fahrzeuge betrachtend: „Ich fahre Auto und Wohnmobil. So ein E-Fahrzeug ist aber sehr interessant“. Er studierte aufmerksam die Technikliste von E-Max, auch wenn er keines suche, erläutert er. Ja richtig, sein Wohnmobil könnte so einen Roller hinten auf einem Träger mitführen. Und richtig, der gegebene Hinweis stimme: Campingplätze haben an den Stellplätzen Steckdosen und Garagen zuhause oft auch. Und ja, Strom zu tanken ist auch im Ausland billiger als Benzin zu tanken. Steuern fallen keine an und der Mehrpreis kann über die Jahre teilweise kompensiert werden. Korrekt: Auf Campingplätzen gelten Ruhezeiten. Mit einem E-Roller kann man auch hier jederzeit leise und Geruchsfrei fahren. Dann las sich der - wie mancher Rentner – offensichtlich eher gut Situierte, noch genauer die Informationen am E-Max Stand durch und meinte: „Ja, wenn man die Vorteile liest, spricht doch sehr viel dafür“. Das wird erwähnt, weil dies zeigt, dass insbesondere bei neuer Technik, durch ein „sicht- und ertastbares Angebot“, Kaufinteresse geweckt werden kann.

Fünf Euro für eine Probefahrt
Messebesucher Felix Uthoff und Nina Dietrich (siehe Bild) finden E-Mobilität stark. Sie sind gekommen, um sich auf der Messe in Dortmund zu informieren, denn Felix Uthoff will sich einen E-Roller kaufen. Warum? Ganz einfach: „Die Punkte, die mich reizen sind z.B. die Kraft, die sofort da ist, wenn ich drehe. Die Leistung ist immer gleichbleibend. Die Reichweite reicht total, denn wer fährt schon mehr als 50 Kilometer im Stadtbereich“ so der unweltschutzinteressierte Kaufinteressent, der über Technikfragen bereits gut informiert ist. Nina Dietrich stimmt zu: „Für den Sommer kann ich mir so einen Roller für Gelegenheitsfahrten gut vorstellen“, sagt auch sie. Aber beide meinen aufgebracht: „Die Messe und Hersteller bieten hier viel zu wenig in dem Bereich. Um das Thema überzeugend zu präsentieren, da bräuchte man eine Fahrstrecke, auf der man die verschiedenen Fahrzeuge testen kann. Ich würde sogar für die Fahrmöglichkeit fünf Euro zahlen, damit ich endlich mal testen kann, wie die Fahrzeuge im Vergleich laufen“, sagt Felix Uthoff. Im Fahrradbereich gibt es das ja längst: ExtraEnergy bietet einen Parcours für Messen und Veranstaltungen, auch die Intermot 2008 stellte einen E-Parcours bereit.

Staat soll an der richtigen Stelle fördern
Nina Dietrich nickt und spricht einen weiteren wichtigen Punkt an: „Ich meine, in Deutschland sollte man wie in Österreich, Frankreich und den Niederlanden eine Förderung für den Kauf von E-Rollern anbieten“. Felix Uthoff bestätigt: „Ja, das würde auch Deutschland helfen. Denn die Fahrzeuge sind noch nicht genug publik gemacht worden, so eine Förderung kann das ändern helfen“, so der findige und nachdenkliche Messebesucher, der sich über fehlende Antworten der meisten Hersteller auf E-Fragen der Zeit wundert. Auf die Frage, ob denn auch ein Benzinroller in Betracht kommt: „Grundsätzlich ja, aber: Im Vergleich zum Auto (Gewicht/Verbrauch) braucht ein Roller enorm viel Benzin, das muss doch besser gehen“, so die überzeugte Antwort der E-Freunde, die wenigstens am E-Max Stand auf E-Antworten treffen. Sie wollen sich einen E-Roller kaufen.

Nachfrage nach E-Mobilität sehr unterschiedlich 
Insgesamt betrachtet, wurde bei verschiedenen Herstellern und Importeuren nach deren Auskünften sehr unterschiedlich stark nach E-Fahrzeugen im Handel und auf Messen nachgefragt. Man hörte beim Messerundgang allerdings immer wieder mal in den Gängen und an Ständen, vor allem junge Besuchergruppen, diese Themen diskutieren. Themen wie Verbrauch, E-Mobilität, Umweltschutz und Preise waren angesagt - und dennoch müssen die Fahrzeuge für die Jugend vor allem eines sein: cool. E-Mobilität scheint bereits bei vielen Jugendlichen zum „coolen Auftritt“ dazu zu gehören, ist nur zu teuer. Warum nicht, jede Generation sucht sich Themen, die sie für sich proklamieren kann. In Zweiradgeschäften ist das Thema E jedenfalls oft schon angekommen, jedenfalls bei den Kunden. Sie fragen deutlich zunehmend nach, obwohl in vielen Geschäften noch gar keine E-Fahrzeuge stehen... . Eines dürfte stimmen: Wenn in jeder Straße ein E-Rollerbesitzer wohnt, dann kommt der Rest von alleine.

Mainstream: Motorradimage im Wandel

Generell jedenfalls scheint die Branche damit anzufangen, den neuen Trend langsam aufzugreifen und zumindest verbal schon mal das Motorradimage öffentlich vom Hobby-Fahrzeug mehr in den Bereich platzsparendes, umweltfreundliches Alltagsfahrzeug mit Nutzwert zu überführen und E-Mobilität als Chance zu wittern. Einige Hersteller und Importeure verstehen es erfreulich gut, passende, sparsame und relativ saubere Fahrzeuge im Alltagsfahrbereich seit Jahren anzubieten. Soweit Zweitakter Zukunft haben sollen, müssen sie sauber werden. Dass selbst das geht, zeigt z.B. Peugeot aktuell mit einem Einspritzer, der die Euro III Norm erfüllt. Beispielsweise den Weltschlager, die Jedermannhonda Innova (125) ist ein altes und doch modernes Konzept. Verbrauch unter 2 Liter auf 100 km und Preis deutlich unter 2000,00 Euro. Laut Honda läuft der Verkauf (seit 2008 in Deutschland im Handel) überraschend gut.

Bewährte Fünfziger und 125 er finden nach wie vor viele Käufer, markenübergreifend. Auch der neue, überdachte Peugeot hy-motion, soll mit unter zwei Litern Verbrauch auskommen und zeigt neue Wege auf. Unbestritten bleibt die Wahrheit, dass es seit ewigen Zeiten viele Motorradfahrer gibt, die Ihr Motorradhobby auch, oder überwiegend, im Alltag nutzen. Nur geredet wurde darüber nicht. Die Emotion und das Freizeiterlebnis Motorrad fahren stand auch in der Werbung im Vordergrund. Anpassung tut bei den Motorrädern Not. Sicher scheint: Für Motorräder wird es weiterhin einen begeisterten Markt geben, das zeigte das Interesse der Besucher auf der Motorräder 2009. Aber selbst hier hält die Zukunft nicht an. 240 km/h schnelle Motorräder mit E-Motor mit ähnlicher Reichweite gibt es bereits, die Mission One.

Nicht alles wie immer: Zweiradbranche im Zugzwang
Diesmal war also nicht alles wie immer. Diese Messe zeigte: Im Motorradbereich sind die Themen der Zeit (z.B. Verbrauch) trotz aller Errungenschaften, ähnlich wie im Autobereich, noch verbesserungsfähig. Die sich vollziehenden und anstehenden Marktverschiebungen müssen nicht schlecht für das Geschäft sein, solange die Produkte, die den mainstream bedienen, rechtzeitig geboten werden. Hersteller arbeiten daran.

Die kommende Dortmunder Motorräder 2010, im Jahr der Kulturhauptstadt dann in der 26. Auflage, kann sich bestimmt einen E-Parcours mit hoffentlich vielen Anbietern drum herum leisten. Denn Bürger sind E-begeistert, das zeigte die Camping- und Fahrradmesse mit ihrem E-Angebot jüngst in Essen. Auch die Landesregierung NRW fördert den modernmobilen Trend. Das Thema Roller und E-Mobilität kam auch auf der Intermot 2008 und auf anderen Messen in Europa und insbesondere weltweit, auffallend gut an. Messen spielen für die Verbreitung ein wichtige Rolle. Umweltfreundliche, alltagstaugliche und kostengünstige Qualitätsmobilität kann neben den bestehenden Motorradmärkten einen sehr großen Markt (auch zwischen Auto und Motorrad) eröffnen, nämlich den für jedermann, weltweit.

Text und Foto: Volker Heckmann, vhpress.de


8. April 2009

 
 

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E-Bike Fachkongress

22. und 23 Juni 2019, Westendorf, Österreich, E-bike Festival Kitzbüheler Alpen

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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