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Vectrix jetzt auch in Deutschland

Der Vectrix-Elektrogroßroller ist auf Expansionskurs. Wo er vertrieben wird, was ihn ausmacht, wie die Konkurrenz darüber denkt, was Kunden wollen und Verkäufer denken – berichtet Volker Heckmann, vhpress
 

 
Vectrix gründet Deutschland-Filiale
Die Gründung der Vectrix Deutschland GmbH (Importeur) erfolgte am 27.09.2007 in Berlin, Vectrix Dt. startete offiziell am 01. März 2008 mit dem Direkt-
vertrieb. Der Vectrix Maxi-Scooter kostet 9.999 Euro, das Einführungsangebot bietet bei gleichem Preis noch einen Integralhelm und Sunload Solartasche inklusive. VECTRIX Regional Sales Manager Roberta Pontillo vom Vectrix-Hauptsitz in Italien berichtete, dass sie daran arbeitet, den Roller in aller Herren Länder zu verbreiten. Die ersten Vectrix-Flagship-Stores sind in vielen anderen Ländern wie z.B. Australien, Irland, Schweiz oder den USA eröffnet worden. „Wir wollen weltweit expandieren“, sagte Roberta Pontillo auf der Ecotec 2007 in Essen und dachte an Madrid, Athen, Barcelona, Nizza, Japan, Israel oder auch Latein America. In Australien sei die Nachfrage derzeit groß.

In Deutschland rückt man von dem Konzept der Flagship-Stores nach neuesten Informationen jedoch wieder ab. Die zu Beginn geplante Flagshipstore-
Strategie wurde intern komplett überarbeitet. „Es wird keine reinen Vectrix Stores in Deutschland geben“, erklärt Geschäftsführerin Isabel Loebl auf Anfrage. „Wir liefern aktuell in Deutschland nach Frankfurt a.M., München, Kassel, Dresden und Österreich Roller aus. Der Transport ist im Kaufpreis bereits inklusive“, so Isabel Loebl, die darauf hinweist, dass trotz des Direktvertriebes an Privat- und Geschäftskunden individuelle Probefahrten in Berlin und beim Kunden vor Ort möglich sind.

Service bzw. Werkstattpartner sind für Ballungsgebiete im Jahr 2008 geplant, Kontakte wurden bereits ge-
knüpft. Derzeit erfolgen Wartung und Reparatur mit einem mobilen Service direkt von Vectrix Deutschland, wobei die obligatorische Inspektion jährlich mit zusätz-
lichem Softwareupdate verbunden ist. „Wir vermitteln den Vectrix Maxi-Scooter auch über Handelsvertreter aus den Bereichen Mobilität und Photovoltaik, hier haben wir bereits Aussicht auf Händler“, freut sich die Geschäftsführerin über das Voranschreiten und die Etablierung als deutscher Importeur. In-Shop Lösungen sind laut Aussage auf der Ecotec in Essen, von Alex Voigt, angedacht. „Alle werden geschult“, ergänzte derzeit Roberta Pontillo, die bei der Umsetzung der Technikfragen für die neuen Werkstätten keine Probleme erwartet.

Technik des Vectrix Maxi Scooter
An der technischen Ausstattung des schicken Rollers, für den CO2 Ausstoß ein Fremdwort ist, wurde nicht gespart. Brembo Bremsen, Pirelli Reifen, Sachs Dämpfer, ein leichter Aluminium Rahmen, eine Marzocchi Teleskopgabel und der Antrieb, ein Parker Hannifin Elektromotor. Der schwere Leisetreter wiegt 210 kg und beschleunigt von 0 auf 80 km/h in 6,8 Sekunden - und ist 100 % CO2-frei. Die wiederauf-
ladende Bremswirkung des Motors ist patentiert.

Der Blick ins Cockpit elektrisiert. Statt Drehzahlmesser, zur Rechten ein großes Balkendisplay für die Batterie-
kapazitätsanzeige. In der Mitte ein vertrauter Tacho-
meter, bei dem die Tachonadel bei Volllast auf bis zu 110 km/h zeigt - und links der Bordcomputer mit dem Startsignal „GO“. Das leuchtet erst auf, wenn man beide Bremsgriffe gleichzeitig betätigt hat. Und schon schnurrt der Roller alleine oder zu zweit, mit beeindruckendem Antritt, aber bestens dosierbar, los. Das der Roller nie zur Abgasuntersuchung muss, versteht sich.

Die Batterie ist eine Nickel Metal Hybride (NIMH) mit 3,7 kWh und lebt laut Vectrix ca. 10 Jahre, bei einer Fahrleistung von ca. 8000 km im Jahr. Der Roller kommt wie er ist an eine Steckdose und ist in zwei Stunden wieder aufgeladen. Für die Solartankstelle Solon-Mover gibt es einen Spezialstecker. Auf den Roller gibt es zwei Jahre Garantie (+ 24 Monate Plug & GO). „Bisher wurden ca. 2500 Fahrzeuge serienmäßig produziert“, erläutert Isabel Loebl, die sich über das große öffentliche Interesse sehr freut. „Wenn auch einige ungläubig reagieren „Das gibt es schon ... sieht ja toll aus“, berichtet sie über Reaktionen.

Antigasgeben
Dass eine Motorbremse Spaß machen kann, zeigt sich, wenn man quasi durch Antigasgeben bremsen kann, ohne die Bremse zu belasten und zu verschleißen, sondern stattdessen gleichzeitig die Batterie wieder auflädt. So sollen bis zu ca. 100 km Reichweite möglich sein.

Bange Blicke der Konkurrenz?
Der Roller wird nicht im asiatischen Raum, sondern in Polen gebaut. Denn nicht nur in China wechseln Menschenmassen vom Elektrofahrrad heute ergänzend auf luxuriösere E-Roller, sondern auch zunehmend Europäer vom Auto auf die E-Mobilität. Elektrozweiräder an sich sind ja nichts Neues, aber sie schleichen sich zunehmend auch auf den Zweiradmessen in den Mittelpunkt. Um dem neuen Markt adäquat feuriges zu autobahntauglichen Benzinern bieten zu können, baut Vectrix den Powerroller und an weiteren Konzepten wie dem bereits auf der italienischen Motorradmesse Eicma vorgestellten Motorrad-Prototyp.

E-Power ohne Ende
Das Elektro-Superbike soll etwa 200 km/h schnell sein. Auch ein dreirädriger E-Roller mit Dach wurde als Prototyp vorgestellt und soll ebenfalls bald marktreif sein. BMW dürfte angesichts des Vectrix und anderer E-Rollerkonzepte längst ins Grübeln gekommen sein, ob das Mobilitätskonzept BMW C 1 mit einem E-Motor nicht doch noch ein Verkaufsschlager werden könnte. Denn das Sicherheitskonzept des überdachten C 1, der ohne Helm fahrbar ist, ist unerreicht. Auch große europäische Rollerhersteller haben nach Insiderinfor-
mationen aufgemerkt und sind höchst interessiert und forschen selbst intensiv. Und das zu recht. Schließlich könnten Fahrzeuge wie der Vectrix eine ernst zu nehmende Alternative zu herkömmlichen 125 ´er Rollern werden. Die Fahrleistungen sprechen für sich und dass E-Biking keinen Spaß macht, ist nur ein Gerücht. Es ist eben anders, moderner, leiser. Ungedrosselt sind Vectrix Rollerfahrleistungen angeblich sogar vergleich-
bar mit einem 400 ccm Motorrad mit 30 KW. Ob die Technik ausgereift ist, müssen unabhängige Tests beweisen.

Nur am Anfang teurer, schick moderner Trendsetter
Dass E-Mobilität Chancen hat, steht außer Frage. Denn Straßenlärm und Gestank in den Innenstädten ist für alle eine Qual, vor allem für Kinder. Auf diesen Impuls setzt die Firma Vectrix und die Solon AG, aber sie will gleichzeitig den Spaß am Zweirad befördern. Denn E-Power kann insbesondere in der City begeistern, wenn die Fahrleistungen derart überraschen. Somit wird der Vectrix-Preis vermutlich so manch einen Käufer, der Zeichen für sich oder auch andere setzen will, nicht abschrecken. Denn auch Hybridautos werden mittler-
weile fleißig gekauft, auch wenn sie teurer sind. So mancher Nobelvorort könnte vorpreschen und von sich reden machen. Denn nur über verkaufte Stückzahlen werden solche Konzepte für alle erschwinglicher.

Der Vectrix ist im Vergleich zu herkömmlichen Rollern also scheinbar teuer, denn er soll stolze 9.999 Euro kosten. „Nach vier Jahren“, gibt Alex Voigt von Vectrix zu bedenken, „haben sich die Investitionen nicht nur für die Umwelt gelohnt!“ Denn dann sei man preislich durch den ständigen Wegfall der Benzinkosten auf dem Niveau angelangt, als wenn man einen vergleichbaren Benzinroller gekauft hätte. Neben dem Umweltgedanken könnte es also auch rechnerisch einen Markt für den schicken Newcomer geben. Steuern fallen nicht an und die Haftpflichtversicherung liegt ca. bei 120 Euro. Natürlich braucht der Vectrix auch Energie. Aber eine emissionsfreie Versorgung ist möglich, wie Solon mit der Solartankstelle bereits bewiesen hat.

Was Kunden wollen und Käufer denken
Christiane und Heinz Giebels waren auf der ECOTEC in Essen Anfang Juni ganz begeistert. „Wir fahren eigentlich Motorrad, aber dies ist eine echte Alter-
native“, sagten sie und saßen mal unverbindlich Probe. „Ich habe viele Kollegen, die mittlerweile ihren Zweitwagen verkauft haben und mit einem Quad oder einem Roller zur Arbeit fahren“, erklärt Herr Giebels. „Vor allem nutzen viele aus seinem Umfeld zunehmend unterschiedliche Fortbewegungsmittel. Viele Kollegen fahren etwa acht Kilometer mit dem Roller zum Bahnhof und nutzen rollerfreundliches „park and ride““, erläutert er weiter. Und wenn es ein E-Roller wäre? „Das wäre nicht nur aus Umweltschutzgründen interessant“, meint auch seine Frau Christiane und verweist mit passendem Blick auf die Benzinpreise. Sie selbst würde sich sogar dafür interessieren und sitzt bereits hinter ihrem Mann auf dem Soziussitz. Aber der Helm stört sie, sagt sie. „Wenn ich ins Büro fahre, müssen die Haare schon korrekt sitzen“, versteht sich. Der Mann denkt bei dem Gespräch an den BMW C 1. Ja, so ein BMW  C 1 weiterentwickelt, oder ein Vectrix mit Dach, das wäre was. „Die Kinder sind aus dem Haus, da fährt man auch schon eher mal wieder,“ erklärt Frau Giebels zustimmend. „Für mich ist ein guter Wetterschutz wichtig und ein große Stauraum“, so ihre Bedingungen. Ja, und der Preis müsse stimmen.

Erfahrungsbericht eines Kunden des Importeurs:
„Nach 10 Tagen mit dem Vectrix-Scooter eine erste Zwischenbilanz. Er ist sein Geld wert und ich habe den Kauf bislang nicht bereut, im Gegenteil. Die Reichweite liegt bei 40 bis 81,6 km (Rekord bereits nach der zweiten Ent- und Vollladung). Das Fahrverhalten ist tadellos“, so die erste Einschätzung.

Isabel Loebl fügt noch hinzu: „Unsere Kunden sind stolz, die Ersten zu sein. Alle Erfahrungsberichte, die wir bisher erhalten haben, sind nur positiv!“ Sie verweist darauf, dass sich der Roller sehr für Werbezwecke eignet. „Wir arbeiten hier mit einem Airbrush-Künstler zusammen. Der erste personalisierte Vectrix wurde für die Firma Sunload ausgeliefert.“ Auf der Intermot 2008 kann die Solartankstelle und der Vectrix Roller bestaunt werden und der Vectrix-Roller sowie andere E-Roller Probegefahren werden. 


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Weitere Infos:
www.vectrix.com
www.solonag.com
www.eu2007.de
www.bmu.de
www.mein-umweltblog.de
www.emas.de
www.Solonmover.com


26. Juni 2008

 
 

Termine:

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21. Juni 2019, Westendorf, Kitzbüheler Alpen, Österreich
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