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Test 2009: 21 Pedelecs mit „Sehr gut“ bewertet

Fast 13.000 Testkilometer in zwei Wochen! Und alle 28 Testmodelle – 56 Pedelecs von 22 Herstellern aus aller Welt – haben den dreistufigen Test überlebt: Ergonomietests, Massentests und 10-tägige Messfahrten in Tanna. Mit 21 Räder, die sich ein „Sehr gut“ verdienten, repräsentiert der Test das obere Markt-Segment in Europa.
 

 
Der großen ExtraEnergy Frühjahrstests 2009 hielt das fast 30-köpfige Testteam vom 24. April bis 9. Mai 2009 in Atem. „Alle 56 Räder im Test – 28 Modelle unterschiedlicher Hersteller – haben es durch den mehrstufigen Härtetest geschafft“, sagt Hannes Neupert, Vorsitzender von ExtraEnergy. „Bei insgesamt fast 13.000 Kilometern unter alltagsähnlichen Bedingungen – das sind durchschnittlich 439 Kilometer pro Testrad - spricht dieses Ergebnis für eine solide Technik. Wir haben eine deutliche Verbesserung gegenüber 2008 festgestellt“, so Herr Neupert.


21 Mal „Sehr gut“
Abgesehen von ein paar weniger hochwertigen Rädern, die ExtraEnergy als Vergleichsobjekte zum Test dazugekauft hat, ist der Frühjahrstest 2009 ein Spiegel des oberen Segments im europäischen Elektrofahrrad-Markt. Dies sagt auch der Durchschnittspreis aller 28 Testmodelle von rund 2.400 Euro aus. Im Test waren bis auf ein E-Bike ausschließlich Pedelecs vertreten. 23 von ihnen beendeten den Test mit einer Auszeichnung - 21 mit „Sehr gut“, 2 mit „Gut“.

Ein „Sehr gut“ bekamen folgende Räder (Hersteller Modell): Biketec Flyer C8 Premium, Flyer L9 Premium und Flyer S-Serie Street, Diamant Zouma Elite E, Dolphin express, EPS BionX PL 250 HT drive unit, Gepida Reptila 1000 Pedelec, Giant Twist Comfort CS, Heinzmann estelle Comfort, Helkama E2800 and TE2800, Kalkhoff Agattu Pedelec F und Agattu XXL Pedelec C, Kettler Layana Hybritec, Koga-Miyata Tesla Tour, Matra Sports i-step racer, Raleigh Dover 40, Sparta Ion GLS, riese und müller Delite hybrid 500 HS und Jetstream hybrid, so wie Vital Bike City Pedelec. Die beiden Pedelecs ave Tour und Helkama E2300A erhielten die Auszeichnung „Gut“.

Die Modelle Flying Cranes Recovery Plus und Rabeneick Vitality Elite 8-gear überzeugten die Tester in manchen Eigenschaften, doch für eine Auszeichnung reichte die Leistung nicht.

Die Räder AS VIVA as-B005, Leviatec E02, und Schmidt Sylt schnitten am schlechtesten ab. Nicht unbedingt wegen ihrer Fahrleistung, sondern wegen potentiell gefährlichen bzw. nicht zugelassenen Komponenten. Nicht kaufen! - so heißt hier die Empfehlung.

Alle 28 Testberichte zum Download

Überblick der Testräder und einzelne Testberichte
Mehr zum Testsiegel


Durchschnittliche Reichweite über 46 Km

Auf dem etwa 4 km langen „Tour“-Abschnitt der Teststrecke schafften alle Räder eine durchschnittliche Reichweite von 46,1 km. Dabei waren 26,4 km die kürzeste und 83,2 km die längste Reichweite. Auf dem „Berg“-Abschnitt ging die durchschnittliche Reichweite  auf 17 km zurück.

Beim Unterstützungsfaktor zeigten die Durchschnittswerte keinen so großen Unterschied zwischen der „Tour“ und der „Berg“ Strecke. Auf dem „Tour“ Abschnitt  lag er bei 0.9, d.h. die Unterstützung war etwas weniger als die eigene Muskelleistung des Fahrers. Bergauf erhöhte sich der Unterstützungsfaktor durchschnittlich auf 1,2, also war die Unterstützung durch den Motor etwas höher als die Wattleistung des Fahrers. Unterstützungsfaktor 1 würde bedeuten, dass das elektrische Antriebssystem genau so viel Power beisteuert, wie der Fahrer selbst beim Tritt in die Pedale leistet.

Da die Messfahrten des Frühjahrstests 2009 erstmals auf einer neuen Teststrecke durchgeführt wurden, sind die Ergebnisse nicht direkt mit denen früherer Tests vergleichbar. Aufwärts-kompatibel werden sie jedoch sein, denn die Teststrecke soll für die nächsten Tests die gleiche bleiben.


Test in drei Stufen

Am 24. April begann der große ExtraEnergy Pedelec und E-Bike Test mit Ergonomieprüfungen in Lorsch bei Heidelberg. 100 Tester überprüften die Räder ihrer Wahl an vier Stationen auf ihre ergonomische Alltagstauglichkeit bevor sie selbst eine Runde drehten und jedes Rad anschließend bewerteten. Der Ergonomietest bestand darin, dass jeder Tester den Akku des jeweiligen Rades ohne Bedienungsanleitung entnahm, an das passende von vielen Ladegeräten anschloss und anschließend wieder in das Rad einsetzte. Dann trug er das Rad eine Treppe hinauf und hinunter, montierte es auf einen Fahrradständer und hob es zum Schluss auf eine Laderampe. Obwohl sich der Großteil des Tests im Innenraum abspielte kamen immerhin 582 Testfahrten mit insgesamt 1746 Kilometern zusammen.

Bilder aus Lorsch

Am 26. April fand im Rahmen der Spezi Spezialfahrradmesse in Germersheim ein Massentest statt, der zeigen sollte, wie robust die Testräder wirklich sind. An der eintägigen Veranstaltung drehten 239 Besucher ihre Pedelec-Runden und kamen zusammen auf 4800 Testkilometer. Die Räder hielten auch diesem Test stand.

Bilder aus Germersheim

Während der 10-tägigen Messfahrten am ExtraEnergy-Standort in Tanna fuhren 11 geschulte Testfahrer im Alter zwischen 29 und 75 Jahren alle Testräder über eine vorgegebene Teststrecke – 18 Kilometer durch Tanna und Umgebung, bergauf, bergab, über Waldwege, glatten Straßenbelag und Kopfsteinpflaster. Von allem was Elektroräder im Alltag erwartet, war etwas dabei. Auch Regen und Kälte. Jedes Rad wurde von 5 unterschiedlichen Testern gefahren - mit aufwändiger Messtechnik an Board. Runde für Runde, Tag für Tag schafften sie insgesamt 6200 Kilometer

Tagebuch und Bilder der Messfahrten in Tanna
Mehr zur Messtechnik


Die Tester packen aus
Die elf Testfahrer, die in Tanna zusammen mit dem technischen Team die intensivste Testeinheit erlebt haben, fuhren bei Wind und Wetter, stundenlang, jeden Tag durch Wald und Feld - und das ohne Geld. Dennoch hatten alle ihre guten Gründe dafür. Wo sonst kann man 30 unterschiedliche Räder ausprobieren? Ob jung oder alt, Designer oder Pensionär, Elektroniker oder Fahrradmechaniker: Sie alle wollte sich einen Überblick über das aktuelle Marktangebot verschaffen - für den Eigenbedarf, für neue Entwicklungen oder einfach aus Interesse. Sie waren aus ganz Deutschland, ja sogar aus der Schweiz für den Test nach Tanna gekommen.

Die meisten haben ihren Favoriten unter den Testrädern gefunden - und dieser ist bei fast allen Testern ein anderer. Die Tendenz scheint klar: Der BionX-Antrieb liegt in der Beliebtheit weit vorne. Obwohl die Räder im Test bis auf wenige Ausnahmen das obere Marktsegment repräsentieren, gab es auch solche, die keinen der Tester wirklich überzeugen konnten.

Wofür die Fahrer selbst ein Elektrorad nutzen würden fragte die Redaktion weiter. Einige von ihnen haben das auch ganz konkret vor. Für die drei über 70-jährigen Tester kommt es mehr auf Power am Berg als auf Geschwindigkeit an. Die Jüngeren dagegen setzen auf Speed und Spaß. Für die Berufstätigen unter ihnen soll das Pedelec vor allem ein „Werkzeug“ sein, mit dem man komfortabel und zügig von A nach B kommt, auch mit Gepäck.

Mehr zum Testteam


Der Test geht weiter
Zum ersten Mal werden die Testräder dieses Jahr auch im Labor getestet. Gleich nach dem Test in Tanna bei Velotech.de in Schweinfurt, und anschließend bei SLG in Hartmannsdorf bei Chemnitz.
Bei Velotech werden sie mechanischen Stabilitätsprüfungen unterzogen und bei SLG auf ihre Normenkonformität (z.B. Elektromagnetische Verträglichkeit) überprüft.

Diese Tests fließen noch nicht in die Bewertung der Räder aus dem Frühjahrstest mit hinein. Sie dienen viel mehr dazu, den Stand der Technik zu ermitteln und als Grundlage für die Weiterentwicklung der Labortests. Das Ziel ist, ab 2010 ein GS-Gütesiegel auch für Elektroräder anbieten zu können.

ExtraEnergy, Velotech und SLG investieren zusammen 230 000 Euro in Messtechnik und Grundlagenforschung, um dem Markt mit ausgereiften Tests zu dienen.

Mehr zur Testmethode
Ein Besuch bei velotech.de

Mehr zum Test
Testberichte


Text: Susanne Brüsch und Christoffel Volschenk
Foto: Patrick Knappick


Letzte Änderung: 3. Juli 2009

 
 

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