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Tagebuch zum Test 2009

ExtraEnergy's großer Elektroradtest startete mit begeisterten Testfahrern am 24. April in Lorsch. Bis zum 7. Mai gehen die Testfahrten mit aufwändiger Messtechnik in Tanna weiter. Das ExtraEnergy-Redaktionsteam berichtet hier täglich für Sie was in Tanna geschieht - mit Bildern!
 

 
7. Mai: Zum Abschluss des Tests
Nach der morgendlichen Besprechung begaben sich einige Tester noch mal zu Wiederholungsfahrten auf die  Teststrecke - heute endlich wieder bei Sonnenschein und wärmeren Temperaturen. Unterdessen erledigten die Technik-Spezialisten Nikolaus und Friedhelm letzte Lötarbeiten, die notwendig sind, um die aus der Batterie entnommene Leistung zu messen. Den Redakteuren und allen, die gerne zuhören wollten, gaben sie eine detailierte Einführung in die Funktionsweise der Testtechnik.

Am Nachmittag drehten einige Tester und Techniker eine Ehrenrunde über die Teststrecke zum Abschluss der Testfahrten. Später versammelten sich Fahrer und Techniker um die Testräder und trugen unter der Leitung von Hannes Neupert die Plus- und Minuspunkte zu jedem einzelnen Rad zusammen.

Fotos


6. Mai: Die Tester packen aus
Bei nass-kaltem Wetter drehen die Testfahrer ihre letzten Runden. Am Morgen trafen sich Fahrer und Techniker mit Andrés Moreno, der für die spanische Website www.velosverdes.com über den ExtraEnergy-Test berichtet und den ExtraEnergy-Redakteuren Susanne Brüsch und Christoffel Volschenk, um über ihre Erfahrungen beim Testen zu berichten.

18 Testfahrer hatten sich beworben, 11 nahmen am Test teil: Sie fuhren bei Wind und Wetter, stundenlang, jeden Tag durch Wald und Feld - und das ohne Geld. Dennoch hatten alle ihre guten Gründe dafür. Wo sonst kann man 30 unterschiedliche Räder ausprobieren? Ob jung oder alt, Designer oder Pensionär, Elektroniker oder Fahrradmechaniker … Sie alle wollte sich einen Überblick über das aktuelle Marktangebot verschaffen - für den Eigenbedarf, für neue Entwicklungen oder einfach aus Interesse. Sie waren aus ganz Deutschland, ja sogar aus der Schweiz für den Test nach Tanna gekommen. Eine bunt gemischte Gruppe, die zusammen mit den Technikern und dem ExtraEnergy-Team durch Dick und Dünn der Testzeit ging, Spaß miteinander hatte und eine Menge über Elektroräder gelernt hat.

Die meisten haben ihren Favoriten unter den Bikes gefunden - und dieser ist bei fast allen Testern ein anderer. Die Tendenz scheint klar: Der BionX-Antrieb liegt in der Beliebtheit weit vorne. Obwohl die Räder im Test bis auf wenige Ausnahmen das obere Marktsegment repräsentieren, konnten einige Räder keinen der Tester wirklich überzeugen. Die Preise, die die Tester und Techniker für ihr Lieblingsrad ausgeben würden, bewegen sich zwischen 1000 und 3000 Euro - eine durchaus realistische Spanne.

Das Redaktionsteam fragte weiter, wofür die Fahrer selbst ein Elektrorad nutzen würden - einige von ihnen haben das auch ganz konkret vor. Für die drei über 70-jährigen Tester kommt es mehr auf Power am Berg als auf Geschwindigkeit an. Die Jüngeren dagegen setzen auf Speed und Spaß. Für die Berufstätigen unter ihnen soll das Pedelec vor allem ein „Werkzeug“ sein, mit dem man komfortabel und zügig von A nach B kommt, auch mit Gepäck.

Mehr zum Testteam


5. Mai: Der Kilometerzähler rattert
Obwohl es immer noch sehr kalt ist, zeigen sich die Testfahrer zufrieden. Die Auswertung der Testdaten von letzter Woche liegt nun vor. Sie geben spannende Fakten preis, die im Detail ausgewertet werden, wenn alle Fahrten beendet sind. Wir können gespannt sein! Einige Fahrten müssen wegen Ausfällen in der Technik wiederholt werden. Bis 6. Mai sollen alle Testfahrten abgeschlossen sein, so dass am 7. Mai letzte Wiederholungfahrten gemacht werden können. Einige Testfahrer sind sogar heute schon bei ihren letzten Fahrten. Damit sind sie in einer Woche fast 1000 Kilometer gefahren!

Am Nachmittag fand im Test-Teil des ExtraEnergy-Museums eine technische Diskussionsrunde statt. Dabei ging Hannes Neupert mit Besuchern der Firmen SLG und BionX und dem technischen Testteam solche Details wie Stecker, Batterien und Ladegeräte einiger Testräder durch.

Fotos


4. Mai: Durch leuchtende Rapsfelder
Kalt ist es geworden. Immerhin kein Regen. Nach dem Trubel am Tag der offenen Türe gestern ist es in Tanna  wieder ruhiger geworden, denn diese Woche findet kein Rahmenprogramm mehr statt. Die Testfahrten gehen weiter wie bisher. Die Testfahrer sind dick eingepackt und machen sich mit Handschuhen auf die landschaftlich wunderschöne Strecke an blühenden Rapsfeldern entlang. Die ausgefallenen Messpedale funktionieren wieder.

Fotos



3. Mai: 20 Räder getestet

Im Test sind insgesamt 29 Fahrradmodelle, d.h. 58 Fahrräder, denn jeder teilnehmende Hersteller hat von jedem Modell zwei Räder zum Testen abgeliefert. Zum Teil sind diese baugleich, zum Teil haben sie unterschiedliche Rahmenformen, sind aber ansonsten von der Technik identisch. Am Abend haben 20 Fahrräder den Test komplett abgeschlossen. Das bedeutet, 5 Fahrer sind mit diesen Rädern die komplette Testrunde von 18 Kilometern gefahren, der Akku wurde anschließend leer gefahren und sie sind von allen 5 Fahrern bewertet worden.

Viele interessierte Besucher kamen zum Tag der offenen Tür zum Teil von weit her nach Tanna und wurden Zeugen des Testgeschehens. Auch Zeugen von Reparaturarbeiten: Platten, beim Vital-Bike riss die Kette, und beim Flying Cranes vermutet das Testteam ein Softwareproblem, da es im Vergleich zu seinem Bruder im Test an Leistung zu wünschen übrig lässt. Es wird gegen ein neues Flying Cranes ausgetauscht.

Am Abend fuhren die Leiter des technischen Teams, Frieder Herb und Andreas Törbsch, die komplette Teststecke selbst noch einmal ab, um die vorgegebenen Stoppstellen per GPS genau zu dokumentieren. So können sie später aus den Fahrdaten ablesen, ob die Stoppstellen von jedem Fahrer genau eingehalten wurden.

Fotograf Patrick Knappick und ExtraEnergy-Redakteurin Susanne Brüsch folgten den beiden Testern mit Kameras. Mit akrobatischen Verrenkungen auf dem Rad, um die besten Perspektiven zu erwischen, folgten sie den beiden Testern über die Teststrecke. Ein nicht so einfaches Unterfangen, denn die Tester wussten schon warum sie sich die Delights von Riese und Müller ausgesucht hatten: Sie sind schnell! 

Fotos



2. Mai: Pannentag
Bei herrlichem Wetter schrubbten die Fahrer so viele Kilometer wie möglich. Da standen ihnen nur ein paar Reifenpannen und Ausfälle der Messtechnik im Weg. Bei mehreren Messpedalen fielen die sensiblen Sensoren aus. Bei den Testrädern selber gab es keine Ausfälle.

Testfahrerin Marion machte am Ende des Tages drei Kreuze. Sie hatte es besonders hart erwischt: Erst fiel die Messtechnik aus, also musste sie die Fahrt wiederholen. Dann kam der Platten mitten im Wald. Die nächste Fahrt wurde aus irgendeinem Grund nicht aufgezeichnet. Also nochmal … Aber das sollte hoffentlich eine Ausnahme bleiben.

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1. Mai: Endlich Sonnenschein
Am Tag der Arbeit ging der Test in gleicher Form weiter wie am Vortag - endlich bei strahlendem Sonnenschein. Am Ende des Tests soll jedes der 58 Testräder von 5 unterschiedlichen Fahrern getestet und bewertet worden sein. Beim morgendlichen Breefing zeigte sich Frieder Herb sehr zufrieden mit den Ergebnissen bisher und der Leistung der Testfahrer, die mir ihren Fahrten gut im Zeitrahmen liegen. Am Abend verkündete er den Rekordtag: Insgesamt fuhren die Tester 450 Kilometer.

Da mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 75 Kilo gefahren wird, schnallen sich die leichteren Testfahrer Gewichte auf den Gepäckträger. Bei einem Rad war der Gepäckträger laut Hersteller für 25 kg Last ausgelegt. Allerdings brach eine Strebe schon bei 20 kg Zusatzgewicht. Ansonsten gab es keine Pannen. Alle 58 Räder sind noch im Test.

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30. April: Fahrer und Technik frösteln weiter
Trotz immer noch trübem, freuchtem Wetter gingen die Testfahrten mit gut gegen Nässe geschützer Messtechnik weiter. Am Vormittag furhen die Tester zwei Mal den Tour-Teil der Teststrecke ab, dann wurden die Messdaten auf Vollständigkeit überprüft. Anschließend ging die Fahrt weiter über die gesamte 18 km lange Strecke, um die Stärke der Unterstützung und weitere Daten zu erfassen. Nach dieser Testfahrt wurden die Messpedale an ein noch nicht gefahrenes Testrad montiert und die selbe Prozedur wiederholt. Das zuerst getestete Rad wurde nun von einem anderen Testfahrer solange gefahren, bis der Akku leer war, um die Reichweite im Live-Gebrauch zu ermitteln. Zum Schluss füllten die Fahrer zu jedem Rad einen detailierten Fragebogen zu ihren Fahreindrücken aus.

Im Laufe des Tages traten zwei Pannen auf, es sind jedoch noch alle Räder im Test. Dies lässt insgesamt auf eine deutliche Qualitäts-Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr schließen, sagt Frieder Herb von der Testleitung. 2008 sind schon zu Beginn des Tests zahlreiche Räder wegen Pannen ausgeschieden.

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29. April: Regen erschwert den Test

Nachdem Sonnenschein die Testfahrten am ersten Tag in Tanna begleitet hatten, erschwerte Regen das Testen am Mittwoch. Am Morgen mussten die Techniker erst sicherstellen, dass sämtliche Messtechnik an Bord der Räder ausreichend gegen Nässe geschützt war - die Testfahrer mussten warten. Später lief der Test wieder nach Plan und sowohl die Räder wie auch die Testfahrer überstanden den kalten, nassen Tag unbeschadet.

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28. April: Testfahrten in Tanna starten wie geplant
Nach einem ausführlichen Breefing starteten 10 Testfahrer mit den Messfahrten über die vorgegebene, 18 Kilometer lange Teststrecke in und um Tanna. 30 Pedelecs werden während des 10-tätigen Tests von mindestens 5 Fahrern getestet und bewertet werden. Nach jeder Testfahrt werden die Fahrdaten ausgelesen, um sie später auszuwerten. Am Ende des ersten Tages hatten alle Fahrer zusammen etwa 250 km auf dem 'Buckel'. Es gab keine größeren technischen Probleme und alle Räder waren noch in gutem Zustand.

Fotos 


27. April: Montage der Testtechnik
Testvorbereitungen in Tanna
Montieren der Testtechnik an die Testräder
Einlöten der Batterie-Messtechnik in die Akkus der Testräder


26. April: 1400 Testfahrten in Germersheim
Anlässlich der Spezi Spezialfahrrad-Messe in Germersheim bei Heidelberg, bot ExtraEnergy den Besuchern alle Testräder zum Probefahren an. Diese stürmten den Parcours und testeten ein Rad nach dem anderen mit großem Interesse. Insgesamt, schätzt ExtraEnergy Event-Manager Uwe Schlemender, kamen mehr als 350 Testfahrer zum Testparcours. Viele von ihnen fuhren nicht nur ein oder zwei Räder, sondern gleich acht unterschiedlicher Marken, um sie zu vergleichen. Im Durchschnitt waren es 4 Testfahrten pro Fahrer.

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24. und 25. April: Öffentliches Test-Event in Lorsch

Im Rahmen der lokalen Elektrofahrrad-Messe in Lorsch bei Heidelberg begann der ExtraEnergy-Test mit einem öffentlichen Event. Testfahrer, die sich zuvor angemeldet hatten, durchliefen mit den Rädern ihrer Wahl unterschiedliche Stationen. Beispielsweise mussten sie ohne Anleitung das passende Ladegerät finden, das Rad eine Treppe hinauf tragen, auf einen Fahrradständer montieren und eine Laderampe hinaufheben. Anschließend fuhren sie eine beliebige Strecke durch den überschaubaren Ort Lorsch. Zum Schluß einer jeden Testeinheit galt, es einen Fragebogen auszufüllen und die Alltagstauglichkeit und Fahreigenschaften des entsprechenden Rades zu bewerten.

Der Andrang und die Motivation der Hobby-Tester waren groß. Die Fragebögen sollen in den nächsten Tagen ausgewertet werden.

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Text: Susanne Brüsch und Christoffel Volschenk
Fotos: Patrick Knappick, Susanne Brüsch, Nikolaus Decius, Nora Manthey

Letzte Änderung: 7. Mai 2009, 19:30

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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