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Mehr gute Pedelecs zu günstigeren Preisen

Immer mehr Qualitätsräder europäischer Hersteller werden zwischen knapp 1000 und 2000 Euro über den Großhandel angeboten. Zum Beispiel Modelle von Panther bei Stadler. Ein Trend in die richtige Richtung – der neue Verkausstrategien fordert.
 

 
Gute Produkte zu Preisen von 1000 bis 2000 Euro schließen eine wichtige Lücke zwischen den hochwertigen Markenpedelecs, die bei 2000 Euro anfangen (Biketec, Heinzmann, Sparta etc.) und qualitativ minderwertigen Importprodukten aus China, die oft weit unter 1000 Euro zu haben sind.

Obwohl die Rohstoffpreise weltweit gestiegen sind - besonders für Batterien - und zahlreiche Marken-
hersteller ihre Preise anheben mussten, gibt es hier die gute Nachricht für die Kunden: Die Auswahl guter Elektroräder im mittleren Preissegment wird immer größer. Zum Beispiel vertreiben ZEG-Händler das Pegasus Electra mit ein oder zwei Nickel-Metallhydrid-Akkus für 1299 bzw. 1499 Euro. Ein ebenfalls sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Simplex mit dem neusten Panasonic-Antrieb und Lithium-Akku, das derzeit zum Sonderpreis von 1799 Euro über ZEG-Händler angeboten wird.

10 Pedelec-Modelle bei Stadler
Man gehe beispielsweise zum Zweiradgroßhandel Stadler. Die Filiale in Berlin hat zur Zeit 10 Pedelec-Modelle im Angebot. Sie sind in der Abteilung „Comforträder“ zu finden. Neben den Pegasus-Modellen Electra 1 und 2 stehen hier das Pegasus E-Power mit chinesischem Antriebssystem zu 999 Euro und das Pegasus E-Power Lux mit Sanyo-Antrieb zu 1799 zum Verkauf. Die beiden letzteren Modelle werden von Panther hergestellt. Neben dem erwähnten Simplex
ist auch der Reichweitenmeister Giant Twist 1.0 mit doppelter Lithium-Batterie für 1899 Euro wegen seines guten Preis-Leistungsverhältnisses zu empfehlen.

Knapp über der 2000-Euro-Marke liegt das Gazelle (2099 Euro) mit Panasonic-Antrieb und Lithium-Akku, das im ExtraEnergy Test als sehr gut bewertet wurde.  Für 2199 Euro gibt es Pedelecs von Sparta und die baugleichen Modelle EMOVE von Hercules. Auch das Koga Myata-Pedelec mit dem selben ION-Antrieb von Sparta gehört zum Angebot.*


Trend in die richtige Richtung
Hannes Neupert, Vorsitzender des ExtraEnergy e.V., sieht dies als einen Schritt in die richtige Richtung. Denn, die meisten Qualitäts-Komponenten werden bereits in China hergestellt, so auch komplette Fahrzeuge. Die Chinesen wissen wie es geht. Es
wäre für sie ein leichtes Spiel, den Markt mit weniger bekannten Marken um die 1000 Euro über Tchibo, Metro und andere Ketten zu erobern, wenn die einheimischen Hersteller nicht in Konkurrenz treten.

Neue Verkausstrategien gefragt

Deshalb appelliert Herr Neupert an die europäischen Hersteller, sich ihren potentiellen Marktanteil an Qualitätsprodukten im unteren und mittleren Preis-
bereich zu sichern, indem sie ihre technische Kompetenz mit herausragendem Service unschlagbar machen. Zum Beispiel könnte man Elektrofahrzeuge zusammen mit einem Vertrag anbieten, ähnlich wie Kunden dies von Handys kennen, schlägt Herr Neupert vor.

Ein 2000 Euro Pedelec kostet ung. 500-600 Euro in der Produktion, davon entfallen 300-350 Euro auf die Batterie und das Ladegerät. Wenn Batterie und Ladegerät über einen Mietvertrag z.B. über 4 Jahre gedeckt sind, inklusive Service und Garantie, wären Verkaufspreise um die 500-800 Euro möglich. Und der Kunde hätte weniger Sorgen mit der Technik. Ein solches Verkaufkonzept funktioniert nur mit guten Produkten. Gleichzeitig wären damit die oft hohen Margen unseriöser Händler dahin, die zum Nachteil des Kunden Profit schlagen.


Fotos: Pedelecs bei Stadler


* Einige Preise, die in den ExtraEnergy Testberichten von 2006 angegeben sind, haben sich inzwischen erhöht, da die Rohmaterialpreise besonders für Batterien gestiegen sind.



Letzte Änderung: 20. August 2007

 
 

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3. bis 6. März 2021, Taipei, Taiwan, Taipei Cycle Show

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