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Pedelec Fahren ist einfach unvorstellbar!

Was ein Pedelec ist, ist zwar analytisch zu erfassen aber nicht vorstellbar – nur erfahrbar.
 

 
Die meisten Menschen haben Radfahren gelernt, zumindest viele der aktuell rund 7 Milliarden Menschen können dies, denn es gibt aktuell rund 1 Milliarde Fahrräder weltweit (Quelle: www.worldodometers.info).

Viele Menschen kennen auch Motorräder. Trotzdem ist es schwierig, sich Pedelec Fahren vorzustellen. Die meisten Menschen denken, es wäre ein bisschen wie Motorradfahren, doch die Magie liegt in der Kopplung der Motorkraft an die Muskelkraft. Autofahrer können dies eventuell etwas vergleichen mit dem Gefühl, eine Servolenkung oder eine Bremse mit Bremskraftverstärker zu nutzen. Man glaubt selber zu lenken und zu bremsen, doch kommt ein Großteil der tatsächlichen Kraft aus dem Servoantrieb. So ist es auch bei dem Pedelec. Was also bleibt, ist das Glücksgefühl einen Berg erklommen zu haben. Nur dass es leichter ging.

Der deutsche Erfinder Egon Gelhard hat 1982 das Pedelec als Prinzip erfunden und patentiert. Leider hat er keinen Fahrradhersteller finden können, der seine Idee in ein Produkt umsetzen wollte. Auch wäre dies damals noch recht schwierig gewesen, denn digitale Motorsteuerungen und die Sensortechnik steckten noch in den Kinderschuhen und waren nicht zu einem akzeptablen Preis herzustellen. So brauchte es dann noch ganze 10 Jahre, bis der japanische Motorradhersteller Yamaha das erste Pedelec entwickelte und im Jahr 1993 in Japan auf den Markt brachte. Yamaha verstand, dass es sich bei dem Pedelec um eine neue Fahrzeuggattung handelte, die nur gefühlsmäßig etwas mit dem Fahrrad und dem Motorrad gemein hatte. Da es aber schwer ist, die Kunden zu überzeugen wenn man alleine so etwas Neues anbietet, hat Yamaha auch seine Mitbewerber davon überzeugt, in diesen Markt einzusteigen. Mit der Folge, dass auch Sanyo, Panasonic, Mitsubishi, Honda, Suzuki und noch viele weitere in den folgenden Jahren Pedelecs auf den Markt brachten. Um die Fahrradhändler von den Vorzügen des Pedelecs zu überzeugen, baute man auf den Fahrradmessen Testparcours mit einer Steigungsstrecke auf. Um die Endkunden zu überzeugen, fuhren die Hersteller der Pedelecs zu allen möglichen Events mit LKWs vor und bauten eine mobile Steigungsstrecke auf. So konnte möglichst vielen Menschen eine Probefahrt ermöglichet werden. Nur dadurch gelang die kontinuierliche Entwicklung des Marktes mit dem Ergebnis, dass das Pedelec heute in den Stückzahlen alle anderen motorisierten Zweiräder überflügelt.

In 2011 wurden in Japan 430.000 Pedelecs verkauft, 257.000 Motorräder mit Motorleistungen bis 50 CC und 148.000 Motorräder mit Motorleistungen über 50CC. Japan kann hier als Vorlage für Märkte wie Europa stehen, da dieser stetige Wandel im Markt nur durch die Produktvorteile und das Erleben der Produktvorteile entstanden ist.

>> Diagramm: Nachfrage an Transportmitteln in Japan

Text: Hannes Neupert, erarbeitet im Rahmen des GoPedec! Projekts der EU: Go Pedelec! Handbuch

Diagramm: Moritz Grünke (www.bueropluspunkt.de), Quelle: Panasonic Cycle Technology Co., Ltd.

Online Publikation: Angela Budde

Datum: 9. Januar 2013

 
 

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