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Der Bier-Ansatz als Planungstool für Pedelec Infrastruktur

Wie weit komme ich mit zwei großen Bier? Wie sich Kalorienverbrauch für die Entwicklung von Standards für hochrangige Radinfrastruktur einsetzen lässt.
 

 
Den Bier-Ansatz erläuterte Martin Niegl von der komobile w7 GmbH am 5. Juni den Teilnehmern des Österreichischen Radgipfels 2014.

>> zum Vortragsdokument (PDF)

>> Fotostrecke (flickr)

ways2go Project su:b:city
Im Rahmen des Projektes su:b:city (suburbia:bike:city) soll untersucht werden, welcher Radverkehrsanteil am Stadt-Umland-Verkehr durch einen integrierten Ansatz aus Infrastrukturmaßnahmen (hochrangige Radinfrastruktur) und verbesserter Fahrzeugtechnologie (E-Fahrrad) erreicht werden kann.

Ähnlich wie Bundesstraßen im Autoverkehrsnetz sollen dabei für hochrangige Radrouten einheitliche, für ganz Österreich gültige Standards gelten.

Für su:b:city hat das Projektteam den ExtraEnergy Pedelec Test 2009/2010 detailliert ausgewertet, mit dem Ergebnis, dass gute Pedelecs im Schnitt eine Geschwindigkeit von 20 km/h ohne Schwitzen, eine Reichweite von 30 km (dann ist ein Aufladen des Akkus notwendig) und einen Unterstützungsfaktor von 100% (Verdoppelung der Tretleistung) bieten.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen hat das Projektteam  den Ansatz weiter verfeinert und GIS-unterstützt auf das Straßennetz von Wien und Umgebung umgelegt.

Und was bringt das Ganze?
Den Iso-Energeten-Ansatz für Pedelecs und Fahrräder. Isoenergeten sind Linien gleichen Energieverbrauchs und bilden Umgrenzunglinien von Einzugsbereichen. Das Ergebnis sind Schaubilder, die zeigen, welcher Einzugsbereich - bei gleichem Körperenergieeinsatz - mit Pedelec bzw. Fahrrad abgedeckt werden kann.

Zusammen mit den Ergebnissen aus dem Projekt Landrad in Vorarlberg, bei dem durch Pedelecs der Umstieg vom PKW auf das Rad um den Faktor 4 anstieg und bezogen auf die Fallstudienregion Wien, soll das  Einsparungspotential bei 350 Tonnen  CO2 im Jahr, 93.000 Liter Treibstoff, oder 12.500 km mit einem durchschnittlichen PKW liegen. Der monetarisierte Gesundheitsnutzen durch das Plus an Radverkehr betrüge rund 16 Millionen Euro pro Jahr.

Die Methode ist ortsunabhängig und lässt sich auf andere Verkehrsarten anwenden.

Alternative Interpretation für Routenplaner
Nach dem Trinken von zwei großen Bieren oder entsprechender Energiemenge in Schokoriegeln ist es notwendig, die isoenergetisch ermittelten Distanzen zu radeln, andernfalls nimmt man zu.

>> su:b:city

>> su:b:city Ergebnisbericht (PDF)

Text: Angela Budde
Bild: Hannes Neupert

Datum: 11. Juni 2014

Letzte Änderung: 12. Juni 2014

 

 

 
 

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7.-12. September 2021, IAA, München, Testparcours

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