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Stuttgart: Firmenpedelecs statt Mietstationen

Stuttgart soll zur Pedelec-Stadt werden – aber anders als bisher vorgestellt. Statt öffentlichen Mietstationen sieht die erste Einführungsstufe nun die dienstliche Nutzung in einzelnen Firmen vor.
 

 
Mit großem Brimborium stellte sich die Stadt Stuttgart im Juni 2008 als Pedelec-Stadt der Zukunft vor. Oberbürgermeister Dr. Schuster kündigte zusammen mit den Projektpartnern ExtraEnergy und damals noch Ultra Motor ein Zwei-Stufen-Projekt an, das Stuttgart in den nächsten Jahren in eine Fahrradstadt verwandeln soll. Nach einer Sendepause von offizieller Seite wurde nun bekannt, dass Pedelecs nach wie vor Einzug in die Schwabenmetropole halten sollen, nur das Zwei-Stufen-
Model hat sich inzwischen verändert.

Die kritischen Stimmen in der Lokalpolitik scheinen sich gegen das ursprünglich als erste Stufe geplante Miet-
modell der Firma Ultra Motor durchgesetzt zu haben. Statt dessen sollen Pedelecs als Dienstfahrzeuge in einzelnen Firmen und auch den Politikern zur Verfügung stehen. Die zweite Stufe, die Pedelecs als Leasing-
Fahrzeuge und öffentliche Wechselstationen für Batterien vorsieht, steht wie gehabt auf dem Plan.

Wie sich die Stadt Stuttgart zu diesem Thema der Öffentlichkeit gegenüber äußert, kann in einem Artikel in der Good News - Gute Nachrichten aus Stuttgart nachgelesen werden. Hier ein Auszug:

»Dienstliche Nutzung angestrebt
Das Pedelec-Projekt sieht verschiedene Wege vor, um das Elektrorad in der Bevölkerung zu verbreiten und in das Stadtbild zu bringen. Die Stadt möchte dienstlich genutzte Pedelecs anschaffen, erklärt Wolfgang Forderer,  Projektkoordinator der Stadt. „Wir werden 200 bis 300 Stuttgarter Firmen einladen, sich zu beteiligen.“ Gerade auf großen Firmengeländen könnten Pedelec-Stationen aufgebaut werden, um die Mitarbeiter während der Arbeitszeit oder in der Mittagspause mobil zu halten.

Pedelecs mieten

Der zweite Teil des Konzepts, erläutert Forderer, sieht ein Geschäftsmodell ähnlich einem Handyvertrag vor: „Man schließt einen Vertrag ab, bekommt ein Pedelec gestellt und zahlt zwischen 25 und 30 Euro monatlich.“ Ein Netz von Versorgungsstationen stellt das „Tanken“, also den Austausch von Pedelec-Akkus sicher. „Außerdem sind wir mit der Deutschen Bahn im Ge-
spräch.“ Geprüft wird, ob an den Call-a-bike-Stationen zukünftig auch Pedelecs verfügbar sein könnten. Ganz gleich, welches Konzept letztlich realisiert werden wird – im Frühjahr 2009 will Forderer mit den Pedelecs durchstarten.«


Weitere Artikel zu Pedelecs in Stuttgart:
Stuttgart sattelt um – Artikel in Good News
Stuttgarter Pedelec-Modell in zwei Stufen
Pedelec-Leasing: Pilotprojekt in Stuttgart
Grünes Licht für gedopte Räder
Pedelec-Aktionsmonat in Stuttgart



26. September 2008

 
 

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