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Informationen machen mobil und sicher

Das Vorhandensein von Informationen und die Möglichkeit, diese über mobile Datennetze nahezu überall abzurufen, hat unsere Alltagsmobilität schon sehr weit geprägt und wird sie immer mehr prägen und verändern.
 

 
Das einfachste Beispiel ist sicherlich eine digitale Anzeigetafel, die dynamisch anzeigt wann der nächste Bus oder die nächste Straßenbahn voraussichtlich ankommen wird. Dies hilft uns Entscheidungen zu treffen ob wir warten oder doch eine andere Methode wählen, uns zu unserem Ziel zu bewegen. Die Navigationssysteme in Autos haben in der vergangenen Dekade dazu geführt, dass die heranwachsende Generation nichts mehr mit Karten auf Papier anfangen kann.

Die Verbreitung von Smartphones hat dazu geführt, dass Navigation nun immer und überall verfügbar geworden ist. So können Apps uns sagen, wo wir in einer fremden Stadt gerade ein verfügbares Mietfahrrad in unserer Nähe finden und wie wir zur nächsten Bushaltestelle gelangen, an der in 3 Minuten der Bus fährt - in die Richtung, in die wir wollen.

Automobile wissen heute dank Satelliten-Navigation und gutem digitalen Kartenmaterial, wo sie sind. Dank unzähliger Sensoren (Radar, Laser, Videobildauswertung Regensensoren,...), die dazu eingebaut worden sind, das Einparken leichter zu machen oder einen potentiellen Auffahrunfall zu erkennen und den Bremsassistenten auszulösen, wissen sie auch sehr genau was so um sie herum passiert.

Es wäre also ein leichtes, per gesetzlicher Vorschrift Autos nur noch so zuzulassen, dass sie selbst bei unaufmerksamem Fahrverhalten des Fahrers oder der Fahrerin dafür sorgen, dass in Wohngebieten 30 km/h nicht überschritten wird. Ähnlich wie modere LKWs, die sich einfach nicht mehr über die zulässigen Maximalgeschwindigkeiten hinaus fahren lassen. Dank einer gesetzlich vorgeschriebenen Drosselung.

Die Autohersteller arbeiten schon lange daran, über Auto zu Auto Kommunikation weiter Unfälle zu vermeiden, indem Autos permanent Informationen senden. Diese helfen nachkommenden Fahrzeugen beispielsweise zu erkennen, dass vielleicht hinter der nächsten Kurve ein Stau-Ende oder ein liegengebliebenes Fahrzeug steht.

Wenn jetzt auch Fußgänger und Fahrradfahrer über ihre Smartphones mit den Autos automatisch kommunizieren könnten wäre es denkbar, dass digitale Bürgersteige und digitale Fahrradwege entstehen könnten. Wenn in Wohngebieten die jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer automatisch Vorfahrt bekommen würden, würde ein Auto abbremsen, wenn es merkt, dass der Weg eines Fußgängers oder Radfahrers den eigenen kreuzt. Zudem könnten die Fußgänger über Signaltöne und Vibration ihres Smartphones auf eine potentielle Kollision aufmerksam gemacht werden. So könnte vielleicht mit einer Smartphone App die ganze Welt plötzlich mit digitalen Fahrrad und Fußgängerwegen ausgerüstet werden. Das klingt heute vielleicht etwas futuristisch, aber technisch ist es nur die Verknüpfung vorhandener Technik.

Text: Hannes Neupert, erarbeitet im Rahmen des GoPedec! Projekts der EU: Go Pedelec! Handbuch

Bild: www.sartre-project.eu

Online Publikation: Angela Budde

Datum: 15. Dezember 2012

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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