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Kriterien für sicheres Alltagsradeln

Sicheres Radfahren durch bessere Technik. "Gängige Räder weisen im Alltagsgebrauch gravierende Mängel auf", meint Helmut Wirkner, der den "meier Cruiser" als Rad und Pedelec für den Alltagsgebrauch entwickelte. Hersteller gesucht.
 

 
Helmut Wirkner, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau, beschäftigt sich seit den 1970er Jahren intensiv mit dem Thema Fahrrad im Alltagsgebrauch. Auf seinen 15 und 25 km langen Wegen zur Arbeit stellte er sehr schnell fest, dass gängige Räder im Alltagsgebrauch gravierende Mängel aufweisen. Diese Erkenntnis setzte er konsequent um, indem er den "meier Cruiser" als Rad und Pedelec für den Alltagsgebrauch gestaltete. 

Helmut Wirkner im Interview mit ExtraEnergy. Das Interview führte Angela Budde (Redaktion ExtraEnergy.org).

Angela: Was bedeutet für dich Alltagsradeln?

Helmut: Alltagsradeln ist die Nutzung des Fahrrads/Pedelecs als Verkehrs- bzw. Transportmittel, bei der es darum geht, den Fahrer von A nach B zu befördern und dabei persönliches Gepäck (Aktentasche etc.) aber auch Güter und Waren (Einkauf) sowie Kleinkinder mitzunehmen. Dies ist eine eigene, sehr anspruchsvolle Nutzungsart, die bis heute von keinem gängigen Rad konsequent abgedeckt wird.

Angela: Welche Mängel hast du im Alltagsgebrauch erlebt?

Helmut: Generell habe ich die mangelnde Robustheit gegenüber den rauen Anforderungen der Alltagsnutzung festgestellt. Ferner die unbequeme aber auch gefährliche Sitzhaltung, die Unzuverlässigkeit der Beleuchtung und die Mängel bei der Mitnahme von Gepäck.

Angela: Bei welchen Fahrradtypen ist dir die unbequeme Sitzhaltung besonders aufgefallen?

Helmut: Insbesondere bei den meist verwendeten Trekkingrädern. Durch die als sportlich eingestufte Haltung mit nach vorne gebeugtem Oberkörper neigt man bei intensivem Radeln dazu, den Kopf einzuziehen, so dass der Blick auf die Fahrbahn und den entgegenkommenden Verkehr eingeschränkt ist. Ich persönlich hatte dadurch einen Frontalunfall mit einem entgegenkommenden Radler, da ich ihn zu spät wahrnahm.

Angela: Wie sieht deine Lösung für sicheres Alltagsradeln aus?

Helmut: Auch heute, im Jahr 2018, sind die prinzipiellen und konzeptionellen Mängel nicht behoben, obwohl in den letzten Jahrzehnten fast alle Arten von Komponenten gravierend verbessert wurden und alle für das optimale Alltagsrad erforderlichen Komponenten und Teile am Markt verfügbar sind.

Als Lösungsansatz habe ich den folgenden 10-Punkte-Katalog erstellt:

1. Konsequent ergonomisch gestaltet 

  • ergonomisch sitzen: sicher, gesund, bequem 
  • ergonomisch treten = effizient treten 
  • tiefer Einstieg + tief sitzen, weder aufsteigen noch absteigen = Füße im Stand am Boden; beim Stehenbleiben, Sitzenbleiben 
  • Mensch-Maschine-Schnittstellen ergonomisch gestaltet 
  • unisex; one size fits all
2. Attraktives ganzheitliches Design, Funktionsintegration
  • es sieht gut aus, macht Lust aufs Radfahren
  • Modulbildung, einheitliche Modulschnittstellen 
  • Funktionsintegration 
3. Technische Details gem. den Regeln des Maschinenbaus / Stand der Technik 2018 ausgeführt 
  • einfach, robust, technisch top
  • zuverlässig, wartungsfreundlich 
  • Formschluss statt Kraftschluss 
  • wetterfest, rostfrei 
4. Leicht anpassbar 
  • an den Fahrer 
  • an verschiedene Aufgaben 
5. Gut für Transporte ausgelegt 
  • persönl. Gepäck, Waren, Kleinkinder, einfach, gut
  • sicher zu transportieren 
  • gut geeignet für Anhänger aller Art
6 Es bietet Schutz vor Spritzwasser und Schmutz
  • der Fahrer, das Rad selbst und das Gepäck werden nicht nass und schmutzig
7. Umfassend diebstahlgesichert 
  • das Rad als Ganzes 
  • die Komponenten 
  • mechanische + elektronische + organisatorische Sicherung
8. Leicht, handlich: beim Fahren, Tragen, Mitnehmen, Abstellen 
  • leicht, schmal, handlich, schnörkellos
  • lässt sich gut tragen und abstellen 
  • einfach mitzunehmen in Auto, in Bus und Bahn 
9. Höchste aktive und passive Sicherheit 
  • aktive Sicherheit: alles ist immer voll funktionsfähig 
  • aktive Sicherheit: gut sehen 
  • passive Sicherheit: gut gesehen werden 
  • passive Sicherheit: keine Verletzungsgefahr durch das Rad 
10. Kundenorientierter Verkauf und Service 
  • das Rad wird optimal an die Kundin, den Kunden angepasst, und es gefällt ihm
  • Lifetime Service, wie beim Auto
Wer will den "meier cruiser" bauen?
"Das Konzept für das optimale Alltagsrad wurde im Verlauf vieler Jahre entwickelt und verbessert", ergänzt Helmut Wirkner im Anschluss an das Interview.
 
"In jeder der vier Entwicklungsstufen wurden Räder von hoch qualifizierten Fahrrad-Fachleuten gebaut und anschließend im harten Alltagseinsatz erprobt. Die bisherige Laufleistung liegt bei insgesamt etwa einer Erdumrundung (40.000 km).
 
Parallel wurde ein Konzept entwickelt, wie das Radfahren durch die Gestaltung des Rades selbst wesentlich sicherer gemacht werden kann.
Wer will dieses Rad / Pedelec bauen? Wir suchen Personen / Firmen.
 
Hierfür sind keine Investitionen erforderlich!
Haben Sie Interesse? Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung!"
 
Kontakt
Helmut Wirkner 
Sperbersloher Strasse 31
90530 Wendelstein
 

>> www.meier-cruiser.de

Eine Auswahl an Kriterien für sicheres Alltagsradeln finden Sie hier in der Fotostrecke:

>> Beispiele für sicheres Alltagsradeln (flickr)

Text: Angela Budde, Helmut Wirkner 
Bild: Angela Budde
 
Online Publikation: Angela Budde
 
Datum: 6. September 2018
Letzte Aktualisierung: 4. Oktober 2018

 

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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