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ExtraEnergy Ergonomietest erfolgreicher Start der Testreihe

Am 3. und 4. Oktober 2009 war der ExtraEnergy Showroom in Stuttgart Schauplatz des großen ExtraEnergy Ergonomietests. Über 100 Tester fanden sich im Showroom ein, um die teilnehmenden Fahrzeuge auf ihre Alltagsgebräuchlichkeit hin zu testen, berichtet Nora Manthey.
 

 
Am ersten Oktoberwochenende und in der folgenden Woche, in der noch vereinzelt Interessenten zum Testen kamen, wurden fast 1000 Testbögen ausgefüllt.
Der Ergonomietest dient dazu, die Testräder in verschiedenen Alltagssituationen zu prüfen. Es geht in dieser Testphase um intuitive Bedienbarkeit, d.h. die Bedienung der Fahrzeuge ohne Gebrauchsanleitung, Tragbarkeit und allgemeines Fahrverhalten. Der Ergonomietest leitete damit die erste von drei Phasen des ExtraEnergy Pedelec & E-Biketest 2009/ 10 ein.

Ablauf
Am ersten Tag des Tests fanden sich morgens über 50 freiwillige Tester ein. Am Sonntag riss die Teilnahme nicht ab, auch wenn sie mehr über den Tag verteilt stattfand. Nach einer Einführung und Vorführung der einzelnen Teststationen ging das Testen los. Die Teilnehmer wurden mit Laufzettel und Fragebögen ausgestattet und begannen mit einem Testrad ihrer Wahl. Die Tester waren dazu angehalten, so viele unterschiedliche Räder zu testen wie möglich. Viele Teilnehmer entwickelten wahren Ehrgeiz und testeten bis zu 20 Fahrzeuge in 8 Stunden. Im Laufe des Tages entstand eine regelrechte Testergemeinschaft. Die Räder gingen von einer Hand zur nächsten, Vor- und Nachteile wurden rege diskutiert und Favoriten herauskristallisiert. 7 Partypizzen, 5 Jumbodosen Gulasch und unzählige Tassen Kaffee ließen Tester und Team zufrieden aber erschöpft Tag 1 und 2 des Ergonomietests überstehen.

Die Teststationen
Zuerst sollte der Akku entnommen und an der Akkuladestation das passende Ladegerät aus einer Vielzahl von Ladestationen gefunden werden. Danach musste der Akku wieder eingesetzt und die Einfachheit und Eindeutigkeit von Entnahme, Ladung und Einsatz bewertet werden. Die Schwierigkeit liegt dabei oft schon in kleinen Details: muss der Schlüssel stecken oder nicht, wird der Akku gezogen oder gehoben, gibt es Hindernisse und wo kommt eigentlich der Stecker rein? Sobald der Akku wieder steckte, sollte die Befestigung des Rades an 2 Heckgepäckträgern gemeistert werden. Probleme können sich hierbei nicht nur beim Gewicht ergeben, sondern auch bei zu dicken Rahmen oder ähnlichen Hindernissen. Die Tragbarkeit des Rades wurde dann von den Testfahrern an einer von ExtraEnergy entworfenen Standardtreppe geprobt. Damit werden alltägliche Stufensituationen, wie in Innenstädten oder Hauseingängen simuliert.

Danach ging es für Tester und Rad zur Kante, einem Podest in der Höhe einer Transporterladekante oder auch Zugeinstiegs, um das Rad auf Transportierbarkeit hin zu testen. Die letzte Aufgabe vor dem Testfahren war die ergonomische Anpassung des Rades an die Bedürfnisse des Fahrers. Hier wird bewertet, wie problemlos (oder problematisch) sich bspw. die Sattelhöhe oder Lenkerneigung einstellen lässt. Abschließend wurden die Räder kurz probegefahren.

Dabei wurde das allgemeine Fahrverhalten, die gefühlte Unterstützungsleistung am Berg und in der Ebene, das Fahren ohne Motor und mehr getestet. Alle diese Tests erfolgten ohne Gebrauchsanleitung.

Auswertung
Die Ergebnisse sind nicht nur von Fahrzeug, sondern auch von Tester zu Tester unterschiedlich. Allerdings ergibt die rege Teilnahme der freiwilligen Tester jeder Altersklasse und die Vielzahl der Testrunden am Ende ein repräsentatives Ergebnis. ExtraEnergy hat im Vorfeld außerdem Angaben wie Alter und Gewicht der Tester erhoben, um die Ergebnisse so genau wie möglich auswerten zu können.

Der Ergonomietest ist nur einer von drei Teilen des ExtraEnergy Pedelec & E-Bike Tests. Nach dem Ergonomietest gehen die Räder nach Tanna in die ExtraEnergy Zentrale. Mit einzigartiger Messtechnik ausgestattet durchlaufen die Räder dann die eigentlichen Fahrtests. Dabei werden u.a. Daten zur Unterstützungsleistung, Reichweite und Batteriedauer erhoben.

Seit 2009 enthält der ExtraEnergy Test neuerdings eine Überprüfung der mechanischen und elektrotechnischen Sicherheit der Fahrzeuge. Diese wird in der letzten Testphase in den Laboren von SLG und velotech.de überprüft. Die gesammelten Ergebnisse sollen im Februar 2010 veröffentlicht werden.

Fotos

Autor: Nora Manthey
Fotos: Thomas Hammer und Michael Burger


Erstellt: 8. Oktober 2009
Letzte Änderung: 13. Oktober

 

 
 

Termine:

21. Juni 2019, Westendorf, Kitzbüheler Alpen, Österreich
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22. und 23 Juni 2019, Westendorf, Österreich, E-bike Festival Kitzbüheler Alpen

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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