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Revolutionär: Die Testtechnik

Für den Test 2009 hat ExtraEnergy 180.000 Euro in eine neue Messtechnik investiert, die weltweit einmalig ist. Der größte Teil der Technik befindet sich an Bord der Testfahrzeuge. Was mehrere Sensoren und ein GPS-Empfänger an Daten produzieren, stellt alle bisherigen Tests in den Schatten.
 

 
Mit der neuen Testtechnik können bis zu 30 Elektroräder gleichzeitig getestet werden und die Ergebnisse sind noch zuverlässiger und aussagekräftiger. Die Technik wurde in Zusammenarbeit mit den Firmen OTEC bei Mannheim und Calantec in Berlin entwickelt. Der größte Teil der  neuen Messtechnik befindet sich an Bord der Testfahrzeuge.

In der Lenkertasche befindet sich eine Datenbox (siehe Bild), in der die Messwerte aller am Fahrrad verteilten Sensoren zusammenfließen. Gemessen werden: die Entnahme der elektrischen Energie aus der Batterie, die Trittfrequenz, die Trittkraft, und die Geschwindigkeit. Außerdem werden die GPS Daten während der Fahrt aufgenommen.

In die Originalbatterie von jedem Testrad wurde ein Batteriesensor innerhalb des Batteriegehäuses eingebaut oder außerhalb über ein Kabel eine Steckverbindung angeschlossen. Spannung (Volt) und  Strom (Ampere) der Batterie gelangen so als Analogsignale zur Datenbox.

Am Tretlager ist ein Magnetsensor befestigt, sowie ein weiterer Sensor an der Vorderradgabel oder der Hinterradaufhängung. Diese messen die Trittfrequenz des Fahrers und die Fahrzeuggeschwindigkeit. Auch diese Informationen gehen an die Datenbox.

Außerdem wurden an den Testrädern spezielle Messelemente zwischen Pedal und Tretkurbel auf beiden Seiten angebracht. In deren Kopfteil befinden sich Magneten und ein Hallsensor (Magnetsensor), der die Trittkraft des Fahrers misst.  Im flachen Teil, der parallel zur Tretkurbel liegt, wird der Messwert aufbereitet und über Funk an die Datenbox übermittelt.

Ein mit der Datenbox verbundener GPS-Empfänger , der optisch an eine Computermaus erinnert, liefert die Position, an der sich der Fahrer während der Testfahrt befindet.  So wird die gesamte Tour parallel zu den Messwerten dokumentiert und zur Kontrolle mit einer zuvor aufgezeichneten Referenzfahrt verglichen.

Die Datenbox zeichnet auf einem internen Speicher und einem USB-Stick alle Daten - das sind etwa 12MB pro Testrunde! - auf. Nach der Testfahrt wird der USB-Stick entnommen und für die weitere Auswertung mit der Matlab Software auf einem PC gespeichert. Wenn alle Daten korrekt aufgezeichnet wurden und plausibel sind, ist eine Testrunde erfolgreich abgeschlossen. Fehlen Aufzeichnungen, muss die Fahrt wiederholt werden.

Fotos der Testtechnik



Text: Susanne Brüsch und Nikolaus Decius
Fotos: Patrick Knappick, Susanne Brüsch und Nikolaus Decius


8. Mai 2009

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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