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Emissionsfreie Mobilität wird marktreif

Die erste deutsche Solartankstelle, gefertigt von der Solon AG, macht beispielsweise den Elektrogroßroller Vectrix zu 100 Prozent CO2 frei - mit Solarladung. Das E-Mobilzeitalter schlüpft. Ein Bericht von Volker Heckmann, vhpress
 

 
Emissionsfreiheit  – nicht nur am motorbertriebenen Fahrzeug selbst, sondern auch beim auftanken: Wie kann man diesen Traum verwirklichen? Diese Frage stand wohl am Anfang der Geschichte, die die Solon AG in Zusammenarbeit mit dem italienischen Elektro-
rollerhersteller Vectrix stellte. Und dann feierte das Ergebnis in Essen, während der informellen EU-
Umweltministerkonferenz, die unter Federführung der derzeitigen Deutschen Umweltministerrats-Präsident-
schaft Mitte 2007 stattfand, Premiere (siehe auch Bericht Signale in die Welt). 2008 wird das Thema emissionsfreie Mobilität mindestens ein, wenn nicht das Messe High-light einer der beiden größten Motorrad-
messen Europas, der Intermot in Köln im Herbst 2008. Das interessante Konzept der Solon AG und der neu gegründeten Vectrix Deutschland GmbH, soll hier detaillierter der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Das Konzept wird in dem Artikel über Vectrix beschrieben.

Wa(h)re Mobilität
Die Grenzen zwischen Fahrrad, Roller, Leichtmotorrad, Motorrad Quad, Buggy, Leicht-Kfz, Auto und Trans-
porter werden fließender. Das Thema E-Mobilität bricht sich zudem gleichzeitig langsam seine Bahn, vom Pedelec, E-Bike, E-Roller, E-Motorrad bis zum E-Quad, E-Buggy, E-Leicht-Kfz oder E-Auto und E-Transporter. Die Anliegen und Aktivitäten von Extraenergy sind also aktueller denn je und auch für E-Fahrzeuge über 45 km/h interessant. Am Beispiel des Elektrogroßrollers Vectrix und der ersten Deutschen Solartankstelle, gefertigt von der Solon AG, stellen wir hier zwei kooperierende Unternehmen vor, die zeigen, das emissionsfreie Mobilität keine Hubraumklassen kennt und längst in den meisten Regionen der Welt „marktreif machbar“ ist.

Solon Mover macht Vectrix-Roller emissionsfrei mobil
Deutschlands erste Solartankstelle versorgte auf der Messe Ecotec 2007, die neben der informellen Umweltministerkonferenz in Essen 2007 stattfand, demonstrativ kräftige Elektroroller von Vectrix mit Solarstrom - und erfreute nicht nur die interessierten EU-Umweltminister. Die solare Ladestation besteht aus mehreren Komponenten – dem Solon Mover, dem Energiespeicher (Redox-Flow Batterie) und den eigentlichen Ladestellen, also quasi den Steckdosen.

„Der Solon Mover ist ein ausgereiftes Produkt, liefert aber „lediglich“ die Komponente, die den elekrtischen Strom aus der Sonnenenergie produziert. Hier wird eine Leistungszusage von 25 Jahren zugesichert. Um eine Stromversorgung auch an Tagen mit weniger Sonnen-
einstrahlung sicherzustellen, wird die erzeugte Energie in einem Energiespeicher „gepuffert“. Diese Technologie ist noch verhältnismäßig jung. „“Feldtests und die Forschung und Entwicklungsabteilung zeigen sehr positive Ergebnisse, was die Lebensdauer und die Gesamtkosten über den Lebenszyklus angeht“, erklärt Therese Raatz Raatz (Corporate Communications Solon AG). Damit ist die gesamte Anlage auch netzunab-
hängig zu betreiben. Das Besondere ist, dass die „Kraftstoff-„ bzw. Energiekosten für Mobilität langfristig kalklulierbar bleiben“, erklärt Therese Raatz). Die Tankstelle ist 600 qm groß, und streckt 12 Solarmodule mit zusammen 50 qm Fläche gen Himmel. Der Solon Mover ist dabei eine zweiachsig nachgeführte, anschlussfertige Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom, die sich auch für andere Zwecke anbietet.

In erster Linie findet der Solon Mover Anwendung in großen Solarkraftwerken, die Solon in Deutschland, Spanien, Italien und USA realisiert hat. Weltweit wurden bisher 8000 Mover ausgeliefert. Bereits beispielsweise zwei Quadratmeter der Anlage liefern Solarstrom, um den neuen, innovativen, autobahn- und salonfähigen Elektroroller von Vectrix jedes Jahr über 3000 KM weit zu bringen, CO2 – frei.

Bye Bye CO2: Vorreiter sind losgeprescht
Der schicke Roller der italienischen Firma Vectrix kann natürlich auch an einer „normalen“ Steckdose unspek-
takulär aufgeladen werden, der andererseits ja auch grün sein kann. Die Solon AG hat die Tankstelle als Machbarkeitsstudie über emissionsfreie Mobilität hergestellt. „Sie solare Ladestation selbst wurde bisher nur als Demonstrator bzw. Showcase realisiert“ erklärt Frau Raatz. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Emissionsfreie Mobilität ist machbar - und transportabel in die meisten Ecken der Erde. Die Idee funktioniert überall, wo die Sonne scheint oder zumindest hin-
reichend tageslicht vorhanden ist, und eignet sich z.B. für Hotels in Naturschutzgebieten.

Die Tankstelle kann 4000 KM Vectrixroller-Fahrleistung speichern. Etwa 9 Cent kostet dann ein Kilometer mit dem Vectrix Roller. Bei der Nutzung einer üblichen Steckdose liegen die Kosten bei ca. einem Cent pro KM. „Wir präsentieren serienreife, marktfähige Tech-
nologien“, erklärt Timon Herzog von der Solon AG. Die Solartankstelle ist auch als Energiequelle für größere Unternehmen geeignet, die z.B. eine Fahrzeugflotte aus E-Rollern oder anderen E-Fahrzeugen einsetzt. Die Tankstelle funktioniert zudem ausreichend, wenn es tagelang nur bewölkt ist, nicht nur als Energiequelle für Roller. Die 500 Mitarbeiter der Solon AG können die komfortable  „Sonnentankstelle“ auf ihrem Firmen-
gelände in Berlin bereits nutzen.

Geschichte einer Idee
Gerne erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Solon AG, Thomas Krupka, zusammen mit dem Vectrix Deutschland Chef und zugleich Solon AG Aufsichtrat Alex Voigt das denkbar einfache, gemeinsame Konzept. Die Solon AG auf der einen Seite ist einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Groß-
kraftwerke. Andererseits geht es um einen kräftigen Elektroroller des Herstellers Vectrix, der an der eigens für Elektroroller konzipierten „ersten Solartankstelle Deutschlands“ aufgeladen werden kann - und so für emissionsfreie Mobilität sorgt. Auf der Suche nach begeisterungsfähigen Unternehmen, die moderne Elektromobile bauen und die mobile Zukunft alternativ antreiben wollen, traf der ehemalige Vorstandsvor-
sitzende und Gründer (1997) des ersten deutschen börsennotierten Solarunternehmens Solon AG, Alex Voigt, auf die Firma Vectrix, die ihren weltweiten E-Rollervertrieb von Italien aus managt. „Wir wollten die Solartechnik in die mobile Anwendung bringen“, erklärt Voigt. Er ist bei der Solon AG vom Vorsitz im Vorstand in den Aufsichtsrat gewechselt, denn er hat sich das Alleinvertriebsrecht des Vectrix Rollers in Deutschland gesichert und baut zusammen mit der Vectrix - Deutschland Geschäftsführerin Isabel Loebl und Mitarbeiterstab das Vertriebsnetz aktuell auf.


Weitere Artikel zum Thema von Volker Heckmann
Vectrix jetzt auch in Deutschland - Elektroroller auf dem Vormarsch
Schöne neue Welt - Kommentar
EU-Umweltminister: Signale in die Welt


Weitere Infos:
www.vectrix.com
www.solonag.com
www.eu2007.de
www.bmu.de
www.mein-umweltblog.de
www.emas.de
www.Solonmover.com



26. Juni 2008

 
 

Termine:

12. bis 15. September 2019, Birmingham, UK, The Cycle Show Birmingham

5. bis 10. November 2019, Mailand, Italien, EICMA

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